Vom Schenken

Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei,
was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.

Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
dass dein Geschenk –
Du selber bist.

Joachim Ringelnatz

Ich schenke gerne. Anderen eine Freude machen, Ihnen etwas Gutes tun. Das macht mir wieder eine Freude. Ich bemühe ich, sehr streberhaft, aufmerksam das ganze Jahr über zuzuhören und so kleinere und größere Wünsche mitzubekommen. Ich freue mich, wenn ich anderen eine Freude bereiten kann. Immer. Das ganze Jahr über. Aber besonders zu Weihnachten. So brauche ich zu Weihnachten viele Geschenke. Für meinen Liebsten – ja, wir schenken und etwas. Natürlich für Junior – das fällt mir am leichtesten. Dann für meine Eltern, meine Großeltern, meine Schwetser und die liebsten Freunde. Hier verschenke ich am liebsten Zeit. Eine Einladung zum gemeinamen Essen oder Kochen, ein Ausflug oder Veranstaltungskarten. Und dann gibt es zu Weihnachten von uns in jedem Jahr noch Familiengeschenke. Davon brauchen wir immer sehr, sehr viele. Wir verschenken diese an liebe Freunde mit der Post, an die Tanten und Onkel, an Nachbarn und Therapeuten oder auch an den Postboten. Einfach um Danke zu sagen: Schön, dass es dich/euch gibt und du/ihr in unserem Leben bist/ seid.

Diese Geschenke sind immer selbstgemachte DIY Geschenke. Meistens ganz schlicht und einfach,… ab und zu auch mal etwas aufwändiger. Aber immer – und das ohne Ausnahme, kommen sie von Herzen. Und schon beim Herstellen der Geschenke freuen wir uns, diese verschenken zu dürfen. In diesem Jahr werde ich mit Junior zusätzlich noch Christbaumkugeln für die Großeltern, und Tanten verzieren.  Vorrausgesetzt  ich finde endlich normale rote Kunststoffkugeln

Nun aber die DiY – Ideen im Schnelldurchlauf: Da ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass ich einmal bloggen werde, gibt es manchmel ein Bild des Endproduktes, manchmal noch nicht einmal das. Von der Herstellung gibt es leider keine Bilder. Das wird sich dann ab 2015 ändern.

2010 – Lichtgläser

Ihr braucht nur ein Weinglas, ein Teelicht, die Vorlage für den Lampenschirm, Kleber und schönes Transparentpapier oder slbst bedrucktes oder bemaltes Architektenpapier.

Anleitung ist mehr als einfach: Ihr übertragt die Schablone auf das von euch gewählte Papier bzw. fertigt eine eigene in der Höhe des Weinglases an. Danach ausschneiden, zusammenkleben, über das Weinglas stülpen und fertig.

2011 – Betonpilze und Kerzenständer aus Beton

Etwas aufwändiger als die Lichtergläser aber dafür genau so schön. Ihr braucht: Beton – mittlerweile gibt auch tollen Blitzbeton, wenn ihr Kerzenständer machen wollt, leere Joghurtbecher und Kerzen und für die Pilze: Eine Schüssel aus Metall, Holz. Die Größe ist immer variabel – je nach Bedarf und Wunsch. Evtl. noch ein paar Nägel um den Pilzkopf mit dem Strunk zu verbinden.

Der Beton wird angerüht und dann in die Formen gefüllt. Wenn es geht, nocheinmal glatt klopfen, sodass die Luftblasen herausgehen. Den Beton etwas anziehen lassen und dann bei den Kerzenhaltern, mit den gewünschten Kerzen die Vertiefung hineindrücken. Für die Pilze, das Holz hineindrücken. Wenn daraus ein Sitzpilz werden soll, ein paar lange Nägel in den feuchten Beton drücken, so dass man danach den Holzstamm daraufstellen kann. Kleine Pilze machen sich schön als Tischdeko, größere als Gartendeko oder als Sitzpilze (Memo an mich selbst – Idee für Sommer 2016)

Holz - Beton Pilze

Von den Kerzenständern gibt es leider kein Bild mehr.

2012 – Weihnachten in der Tüte

Davon habe ich sage und Schreibe 30 Stück gemacht. Die ersten 15 mit selbstgebalstelten Tüten, danach der Einfachheit halber mit großen Briefumschlägen. Dann gab es selbstgebackene Kekese, gekaufte Lebkuchen sind aber genauso gut, einen schönen Tee – ich habe offenen Tee in Teefilter verpackt und diese in Sternenform mit Hand zugenäht, ein Teelicht mit Teelichthalter, eine Packung Streichhölzer mit viel Liebe verziert und eine kleine Weihnachtsgeschichte nach Belieben. Bei mir war es die Geschichte vom kleinen Wichtel.

Weihnachten in der Tüte (3)

2013 – Holzscheitelengel

Mittlerweile sind die Engel ja sehr bekannt. 2013 waren sie noch ziemlich neu. Holz haben wir eh immer zu Hause. Mit Gips gestalte ich gerne, so waren auch die Gipsbinden vorhanden. Und so führte eins zum anderen. Es ist schön zu Freunden zu kommen und die Engel stehen im Haus.

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2014 – Glücksgläser

Irgendwie war es im letzten Jahr so viel, dass es wirklich schnell gehen musste. Da viel mir die Idee ein, die meine Ergotherapeutin mir mal erzählt hatte. Glücksgläser! Dazu braucht man:

Ein großes verschließbares Gals. Dieses kann man z.B. mit Plätzchen oder ähnlichem füllen. An das Glas hängt man bunte Notizzetel und eine Anleitung: In dem Glückglas können alle glücklichen und schönen Momente des kommeden Jahres aufgeschrieben werden. Schreibt das Datum dazu und dann verschließt das Glas. Am nächsten Weihnachtsfest oder an Silvester wird mit der ganzen Familie dann das Glas geleert und man hat einen schönen, bunt gemischten Jahresrückblick.

Leider habe ich davon momentan kein Foto mehr. Ich frage aber mal bei den Beschenkten nach…vielleicht gibt es die Gläser ja noch. Und meine liebe Freundin konnte mir aushelfen,… Danke

2015 – Nussknacker

Diese könnt ihr euch hier ansehen

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2 Gedanken zu “DIY und Last Minute Weihnachtsgeschenke

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