Unsere Adventsspirale habe ich hier https://wheelymum.wordpress.com/2015/11/30/adventskalender/ ja schon ausführlich beschrieben. Wir nutzen sie unter anderem auch als nachbarschaftlichen Adventskalender.Heute möchte ich sie Euch bei Grünzeug nochmal vorstellen und gleich verschiedene Verwendungen dazu anbieten.

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Sie wächst und wächst und es macht einfach Freude dies zu beobachten. Advent liegt in der dunklen Jahreszeit. Es ist eine Zeit im Jahr, die eine ganz besondere Qualität hat. Wir sind gerne zu Hause, halten inne, schauen nach innen und halten Einkehr im Rhythmus der Jahreszeit. In dieser Zeit sind wir aber besonders gerne mit unseren Lieben zusammen, mit Menschen die uns wichtig sind.

In der Adventszeit bereiten wir uns auf Weihnachten vor.
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Unsere Adventsspirale ist Treffpunkt und Austausch, Spielplatz und Licht in der Dunkelheit. Man kann, muss sie aber nicht als Adventskalender nutzen. Während meiner Arbeit, habe ich die Spirale gerne als meditativen Einstieg in die Weihnachtsfeier gemacht. Einach mit ein paar Tannenzeigen eine Spirale legen, in die Mitte eine Kerze und los gehts. Man kann dies im Garten, im Wohnzimmer, im Turnraum machen, ganz egal. Wo auch immer ihr euch wohlfühlt. Alleine, mit anderen, … es ist alles frei. Ebensokann man sie in klein auf einem Teller zurechtlegen und anstatt mit den Füßen gehen, sie mit den Augen begehen.

Zur Ruhe kommen.
Im Dunkeln sitzen.
Uns Zeit nehmen.
Warten und nichts tun.
Schweigen und hören.
Uns auf den Weg machen.
Die Adventsspirale begehen
und Licht holen.
Der Weg ist vorgegeben und führt uns unweigerlich in die Mitte. Nicht auf dem schnellen, direkten Weg bewegen wir uns in die Mitte, kreisend und langsam, in Bögen, um die Mitte herum und auf sie bezogen. Dorthin dürfen wir uns konzentrieren, abgeben, was uns belastet,den Tag hinter uns lassen, Ankommen hier und jetzt. Ankommen bei den grünen Zweigen, die von immergrünen Bäumen stammen. Ankommen bei dem Licht in der Mitte.
Man kann nun (mit meditativer Musik oder einfach nur in Ruhe) sich ein Licht /Kerze/ Windlicht nehmen, durch die Adventsspirale zur Mitte laufen, in der Mitte die Kerze entzünden, kurz innehalten, sich umdrehen und dann hinauslaufen. Dabei die Kerze auf der Adventsspirale abstellen. Diesen einfachen ruhigen Weg können auch schon Kindergartenkinder bewältigen.
Warten bis man an der Reihe ist (Warten auf Weihnachten)
Vorsichtig durch die Adventsspirale laufen (Fokusierung auf das Wesentliche)
Das Licht entzünden (Ich bin nicht alleine)
Zurücklaufen und die Kerze vorsichtig abstellen (Verantwortung übernehmen, Fokusierung auf das Licht)
Zusehen wie andere an der Reihe sind, sein Licht beobachten (Ich bin ein Teil davon)
Die fertige Adventsspirale betrachten ( Zusammen können wir vieles Erreichen)
Es wird hell.
Erwachsene können folgende Meditation machen
Adventszeit ist eine Zeit des Wartens.
Die Dunkelheit unterstützt beim Warten.
In der Mitte brennt ein Licht
Wir haben Zeit.
Sind einfach da und schweigen.
Im Schweigen ereignen sich unterschiedliche Dinge.
Es kann sein, dass ich sofort zur Ruhe komme oder ich bemerke die Unruhe.
Es kann sein, dass ich meine Erschöpfung spüre oder Wachheit und Klarheit in mir entdecke.
Alles darf so sein, wie es im Moment ist. Lass das geschehen, was jetzt geschehen will und vertrau darauf, dass es gut ist.
Im Dunklen sitzen und Zeit haben.
Warten und nichts tun müssen.
Loslassen.
Mich überlassen.
Schweigen und hören.
Hier und Jetzt.
Dann wenn du ganz bei dir bist, stehe auf und  mache dich auf den Weg.
Auf den Weg in die Mitte.
Nimm ein Licht und gehe auf dem vorgegebenen Weg bis in die Mitte, verweilen dort vielleicht einen Augenblick und entzünden dann dein Licht an der Kerze in der Mitte.

Dann wechsle die Richtung und nimm dein Licht zunächst mit auf dem Weg nach außen.

An einem Ort, der dir passend erscheint, stelle dann das Licht
in die Spirale.
Mit der Zeit werden immer mehr Lichter die Spirale erhellen.
Draußen angekommen, schaue ich noch einmal auf die Spirale.
Sie drückt als Symbol aus, was unser Leben braucht:
Zeiten, in denen wir nach innen gehen, in die Mitte gehen, uns zentrieren und konzentrieren,und Zeiten, in denen wir nach außen gehen und in denen wir uns dem Alltag und seinen Anforderungen widmen.
Wenn man dem ganzen noch einen religiösen Hintergrund geben möchte, so kann man mit folgendem Part enden.
Auf allen Wegen sind wir dabei in Verbindungmit Gott, mit der Mitte.
Der geführte Weg der Spirale ist Ausdruck der Begleitung durch Gott, gibt Boden unter den Füssen, Halt und Orientierung.
Gott gibt uns Kraft.
Kraft für Wege nach innen und Kraft für Wege nach außen.
                                                                             (abgewandelt nach Hillingshäuser)
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2 Gedanken zu “Adventsspirale

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