Einelefantfürdich – dieser Hashtag erfüllt gerade das Internet und die Bloggerszene mit Anteilname, Liebe, Mitgefühl, Dankbarkeit und Trauer.
Am 31.12.15 saß ich auf dem Sofa.  Junior spielte mit seinen Weihnachtsgeschenken auf dem Boden. Auf seinem Teppich hatte er einen Bauerhof mit  Ziegen, Schafen, Hund, Katze Hahn und Elefanten aufgebaut. „Mama, die Edebanden passen auf die Tiere auf.“ Ich ließ ihn spielen und schaute kurz auf Facebook vorbei. Mein Internetjahr hatte ich bereits beendet und morgens noch den für mich schönsten Artikel des Jahres
auf Facebook gepostet. Ich lies die Kommentare darunter und hatte irgendwie das Bedürfnis noch einmal kurz bei auf Facebook vorbei zu schauen. Oh… ein neuer Artikel:
Ein Elefant für dich – Epilog.
Mir wurde schlecht. Ich lies den Text und direkt danach noch einmal und noch einmal, da die Tränen meine Augen so verschleierten, das das lesen fast unmöglich war. Ich wusste nicht wohin mit meinen Gefühlen. Kaiserin 1 war am Tag zuvor für immer eingeschlafen. An dem Tag, an dem ich per Mail Kontakt zu Mareice aufgenommen hatte. Ich fühlte mich so schlecht. Weil ich die Familie in dieser schweren Zeit mit meinem belanglosen Anliegen störte. Natürlich konnte ich nicht wissen, dass Kaiserin 1 an diesem Tag für immer ihre Augen schließen würde. Dennoch blieb das schlechte Gefühl.

Eine Hilflosigkeit machte sich in mir breit. Gleichzeitig die Bewunderung für die Stärke dieser Familie, die selbst in diesen Stunden bereits die Gabe hat, dankbar für die Zeit, mit ihrer wundervollen Tochter, zu sein. Die Gefühle und die Erinnerungen an Tod eines befreundeten Kindes 2014 waren mit voller Wucht wieder da. Schluchzend verzog ich mich in mein Bett. Nach einer halben Stunde aufgelöstem weinen, lies ich mir mein Handy geben. Ich twitterte und merkte wie schnell sich die Nachricht und die Anteilnahme verbreitet. Die ersten Profilbilder wurden nur Stunden später in Elefanten verwandelt.

Am Neujahrstag ist das Internet voll mit Elefantenbildern. Alle denken an Kaiserin1 und ihre Familie. So viel Liebe und Wärme machen sich in diesen Zeilen auf eine Reise. Auf die Reise mit Kaiserin 1 und auf die Reise zu ihrer Familie. Überall liest man davon, wie dankbar viele Menschen, diesem kleinen wundervollen Wesen sind. Kaiserin 1 hat so vielen Menschen, so wichtige Dinge beigebracht. Ihre Mama schrieb offen und ehrlich über das Leben mit einem behinderten Kind. Das hat etliche Menschen zum umdenken angeregt. Ihnen gezeigt, das man über den Tellerrand hinausschauen muss und einfach ohne Vorurteile aufeinander zu gehen kann. Leitmedium hatte die Ehre Kaiserin 1 persönlich kennen zu lernen und er berichtet hier, sehr einfühlsam darüber.

Da ist es wieder – mein Wort für 2015: Dankbarkeit. Leitmedium dankt Kaiserin 1 für die Begegnung und die Erfahrungen die er dadurch machen durfte. Wir Blogleser vom Kaiserinnenreich sind dankbar dafür, das Kaiserin 1 da sein durfte und ich bin dankbar, für die Welle der Empathie die gerade durch das Internet strömt.

Einelefantfürdich füllt sämtliche soziale Netzwerke. Auch ich werde in Zukunft immer die Elefanten mit Kaiserin1 in Verbindung bringen.

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Ein Elefant für dich kleine große Kaiserin 1

Und wisst ihr was? Die ganzen Bilder auf Instagram, bei Facebook und Twitter zeigen mir etwas, das mir sehr viel Mut macht: Es ist ein Elefant für Kaiserin 1. Für ein Kind. Für eine Familie die ihr Kind gehen lassen musste. Nicht die Behinderung von Kaiserin 1 steht im Vordergrund. Außer bei den Presseartikeln wird die Behinderung überhaupt nicht erwähnt. Das ist für mich gelebte Inklusion.

Genau aus diesem Grund habe ich den kleinen Artikel geschrieben, denn darum ging es auch dem Kaiserinnenreich in vielen Artikeln. Meine Worte können niemanden trösten, auch kannte ich weder Kaiserin 1 noch ihre Familie, persönlich.

Meine Gedanken mussten raus und ich freue mich sehr, diesen Text mit positiven Worten beenden zu können.

Danke Kaiserin 1
Danke Kaiserinnenreich
Danke liebe Internetfamilie

Danke

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