Frida hat zur Blogparade aufgerufen. Thema?! Muddi – und Vaddistyle.

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Yeah!!! Kennt ihr Sie? Die auf Highheel durch die Gegend stöckelnden Latte – Macchiato – trinkenden Mamas? Ich habe von Ihnen gelesen. in freier Wildbahn ist mir aber noch kein lebendiges Exepmplar über den Weg gelaufen. Gut, so kurz nach der Geburt hatte das vielleicht etwas damit zu tun, dass ich in Jogginghose und Schlafshirt, kaum das Haus verlassen habe. Es war so heiß und wir hatten schließlich Platz im Garten. Wieso „richtig“ anziehen und die Komfortzone verlassen?

Wenn ich heute im Wald oder Feld unterwegs bin, treffe ich diesen Mamastyle auch nicht. Vielleicht ist er auch tief im Sandkasten verbuddelt? Eine Mama, die ich öfters sehe, ja – sie strahlt etwas aus. So würde ich auch gerne auf andere wirken.

 

Früher war ich sportlich, aktiv. Mein Look war sportlich, figurbetont. Nicht aufregend. Aber Jeans und enge Shirts gehörten zum Tagesoutfit. Wenn ich abends on Tour ging, durfte es auch etwas schicker sein. Auf High heels konnte ich aber noch nie wirklich gut laufen. Schmuck durfte auch nicht fehlen, denn irgendwie musste man ja blinken. Die Haare hübsch gemacht und eine halbe Stunde vor dem Spiegel, damit das Make up gut saß.

 

Dann kam der Umbruch mit der Krankheit – Jeans waren nicht mehr möglich. Alles musste etwas weiter geschnitten sein. Durch die mangelnde Bewegung, habe ich 8 Kg zugelegt. Es ging mehr Richtung natürrlich mit einem dezenten Make up- Kleider wurden meine bevorzugte Kleidung.

2012 Juli - 14       Cap d´adge  (6)

Und dann kam die Schwangerschaft. Das große Wunder. Ich konnte mich sowieso nicht sehr gut bewegen und musste dann auch noch ab der 20 Woche strikte Bettruhe einhalten. Hunger hatte ich aber. So mutierte ich zu einem kleinen Walross und nahm bis zur bis zur 33 SSW weit über 20 kg zu.

Nach der Geburt gingen diese nur schleppend wieder runter. Und bis heute sind es immer noch 8 kg mehr. Was ich auf den Tod nicht mehr ausstehen kann, ist Kleidung die eng anliegt – mit Ausnahme von Leggings. So trage ich heute eine glückliche Größe 40/42 und versuche jeden Tag aufs neue mich so bequem und praktisch wie möglich anzuziehen.

Mami Style

Darunter trage ich weite Shirts oder Westen – ich liebe Westen. Meistens hat irgendein Kleidungsstück einen Flecken. Oder Leggings mit einem Oversizeshirt darüber. Meistens auch mit einem kleinen Fleck oder einem anderen Andenken meines Juniors.  Warum? Weil ich es nicht schaffe, dieses einen halben Tag lang sauber zu halten. Und da mein bester Freund nicht die Waschmaschine ist,…. lebe ich damit. Denn wisst ihr was?

Auch so schmeckt mir mein Cappuchino wunderbar.

Vor einiger Zeit habe ich einmal zu dem Thema gegooglet. Es wurden tolle Outfits vorgestellt. Um das triste etwas zu überdecken, kam immer wieder der Tipp, seine vorhandene Kleider mit weißer oder andere heller Kleidung zu kombinieren. Das würde das ganze Ouftit auflockern. Ja,… bestimmt. Bei mir wäre das dann abstrakte Kunst auf weißer Leinwand, denke ich lachend – während wir auf dem Boden mit Fingerfarben und ganzem Körpereinsatz malen. Ich bin zufrieden, auch wenn ich mir manchmal etwas anderes wünsche. Aber träumen kann man ja….

In diesem Sinne,… jetzt ersteinmal

images

 

Notiz an mich selbst: Ich werde einmal versuchen über ein paar Wochen, 1x wöchtenlich ein Bild von meinem Muddistyle zu machen, um das Ganze mal selbst nochmal zu beoabchten.

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8 Gedanken zu “Muddistyle

  1. Bin beeindruckt, dass du es geschafft hast die Schwangerschaftspfunde trotzdem, dass du Rollstuhlfahrerin bist abzunehmen. Ich habe nur ein kaputtes Sprunggelenk und schaff es nicht. Finde du siehst typisch Kleinkindmamamäßig angezogen aus. Praktisch und bequem. Man sieht dir an, dass du mit deinem Kind was unternimmst. Sehr sympathisch.
    Lieben Gruß,
    Petra

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