Die ersten 31 Tage des neuen Jahres sind schon wieder vorbei. Morgen steht der Februar vor unserer Tür. Manchmal habe ich das Gefühl die Zeit rast nur so dahin. Ich möchte nochmal kurz innehalten und mich vom Januar verabschieden. Diese tolle Aktion habe ich bei Klitzekleinedinge gesehen und ich finde es eine schöne Idee, jeden Monat zu verabschieden und sich nochmals Gedanken zu ihm zu machen. So habe ich mich einfach angeschlossen und werde versuchen diesen Rückblick 2016 nun 12 mal zu schaffen.

Gesehen:
In Januar habe ich den ersten Schnee in diesem Winter gesehen, auch wenn es nur ein paar kleine zarte Flocken waren.
Wir haben dem Eis beim schmelzen zugeschaut und Vögel beobachtet

Seit 3 Tagen kann ich mein Bett nicht verlassen, deswegen habe ich mir einen Film gegönnt. Es war der Klassiker: Jenseits der Stille. Ich liebe ihn einfach.
Die neue Staffel des Bergdoktor – ja so was schaue ich – hat begonnen und ich habe meine Gedanken in die Berge geschickt.
Als es mir so schlecht ging, durfte Junior zum ersten Mal die DVD von der Die kleine Raupe Nimmersatt
anschauen.

Gehört:
Zu Beginn des Monats waren es noch Weihnachtslieder.
Dann hat mich der Canon in C – Dur, mit auf eine Reise genommen
und seit Tagen erklingen hier im Haus Faschings- und Karnevalslieder.
Im Planetarium durfte ich einer Lesung des „Kleinen Prinzen“ lauschen.
Junior hört für sein Leben gerne die Sternschnuppe Winterlieder CD
und seine ersten 2 Benjamin Blümchen Kassetten – ja auch so etwas gibt es hier noch

Gelesen:
In der Bloggerwelt haben mich im Januar folgende Artikel berührt:

Dürfen Jungen Kleider tragen? Ja meine, na klar. Ringelmiez sieht das genauso und hat einen Beitrag dazu geschrieben: Ein Kleid für meinen Jungen

Bea von Tollabea denkt mit ihrer Erwachsenen Tochter gemeinsam darüber nach, was man in der Erziehung hätte anders machen können.

Wie ernährt ihr Eure Kinder? Öko – Hippi – Rabenmutter und ihre Familie leben vegan. Warum und warum sie sich dafür rechtfertigen muss, könnt ihr in diesem tollen Beitrag lesen.

Wir sind alle Menschen. Wir kamen alle auf diese Welt. Und die Zustände, für die Menschen, die uns Eltern und den Kindern dabei helfen, werden immer schlimmer. Macht die Augen auf und lest den Artikel von von Guten Eltern.

Zu Hause habe ich das Buch Der lange Abschied
über eine Frau und ihre Familie, die unter Alzheimer leidet.
und Der Elefant, der das Glück vergaß – kleine Geschichten und Lebensweisheiten aus dem Buddismus gelesen.

Ebenso habe ich viel über die Themen Wundmangement und Wundversorgung gelesen und gelernt.

Junior gefällt in diesem Monat besonders:
Das Lieblingsbuch.
Ansonsten waren im Januar folgende Bücher sehr angesagt:
Robert fragt Warum? Ein kleines neugieriges Nashorn möchte alles wissen und fragt bei allem und jedem Warum
Der Schneemann Ein Klassiker den ich noch aus meiner Kinderzeit kenne. Jetzt ist er wieder frisch aufgelegt. Ein Junge baut einen Schneemann, die beiden reisen um die Welt und am nächsten Morgen ist der Schneemann geschmolzen – eine wunderschöne kleine Geschichte mit traumhaften Bildern.
Das Geheimnis im Winterwald Ein wunderschönes Fotobilderbuch auch für die Kleinsten. Ich liebe diese Reihe und bin jedes Mal ganz fasziniert von diesen Bildern. Auch Junior gefallen sie unglaublich gut.
Winter-Wimmelbuch eine weitere Kassikreihe, die in keinem Kinderzimemr fehlen sollte. Junior entdeckt jeden Tag etwas anderes. Das Buch wird morgens und abends gerne angeschaut. Jeden Tag.
Die Welt der Musik Tip Toi schon für die Kleinen? Junior liebt es damit zu spielen, sich unterschiedlichste Instrumunte anzuhören und diese mit seinen zu vergleichen.

 

Geschrieben:
Im ersten Monat des Jahres, durfte ich einen Gastartikel bei Geborgen Wachsen schreiben und Frau Mutter ein Interview geben.
Ich habe an der Bloggeraktion von Mama Mia und Mama Notes mitgemacht und 2 total leckere Rezepte verbloggt.
Bei der Blogparade von Rubbelbatz habe ich meine Gedanken festgehalten, was ich anderes gemacht hätte, wenn ich vor dem ersten Kind, mehr über das Elternsein, gewusst hätte. Auch bei 2kindchaos habe ich an einer Blogparade zum Thema: Muddystyle teilgenommen.
Meine Blogreihe: Eltern mit Behinderung ging an den Start und der erste Artikel, war der am meisten gelesene in diesem Monat.

 

Meine drei persönlich wichtigsten Artikel waren:

Vertrauen und Sicherheit in dem ich über den Umgang als Rollistuhlmama mit Junior geschrieben habe. Wie kann ich für seine Sicherheit sorgen?

Daraus resultierte dann auch ein Artikel, über unsere Babyausstattung und die Hilfsmittel, die für uns im ersten Jahr unverzichtbar waren.

Mein persönlichster und wichtigster Beitrag – frei von der Seele weg, war der, in dem ich mein Gefühlschaos beschreiben habe, um mich vielleicht selbst wieder etwas zu sortieren.

 

Erste Male:
Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mich an einer Bloggerkonferenz angemeldet. Auch mein erstes kleines Gewinnspiel fand im Januar statt. Auf meiner Facebookseite, habe ich die 100 Gefällt mir Links geknackt.
Junior war zum ersten Mal im Kinderturnen und hatte einen Megaspaß ebenso im Indoorspielplatz, den wir auch in diesem Monat zum ersten Mal besucht haben. Auch im Kinderatelier waren wir zum ersten Mal und es war so schön. Frei zu malen und danach nur etwas zusammenräumen zu müssen – aber nicht alles auf – und wegräumen. Ein bisschen Luxus darf schon sein.
Erfahrungen:
So viele Menschen haben sich auf die Blogreihe gemeldet – ich bin überwältigt und möchte einfach einmal

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sagen. Ihr acht mir Mut, den Weg weiterzugehen und den Blog weiter zu schreiben. Der Weg ist richtig.
Junior wird groß. Ich spüre es jeden Tag. Er beginnt sich selber zu beschäftigen und setzt sich für sich selbst ein. Ein Zeitgefühl entwickelt sich und er kann seine Wünsche selbst artikulieren.

Ich habe mal wieder gespürt, dass nicht immer alles nach Plan läuft und unser Urlaub ist ausgefallen. Die erste Krankheitswelle ist vorüber und ich hoffe wir bleiben nun alle eine Weile verschont. Auch habe ich Gefühle in mir entdeckt, die lange im Verborgenen geschlummert haben. Gleichzeitig hat mir das Leben gezeigt, wie schrecklich es sein kann und das es viele Gründe gibt jeden Tag aufs Neue dankbar zu sein. In diesem Sinne lasse ich dich jetzt los, lieber Januar und freue mich auf den Februar.
Und zum Abschluss noch mein Lieblingsbild in diesem Monat:

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4 Gedanken zu “Bye, bye Januar

  1. Hallo liebe wheelymum!
    Dank der Blockparade von 2kindchaos bin ich auf deinen Blog aufmerksam geworden.
    Ich hab mich die letzten Tage durch deinen kompletten Blog gelesen und war super beeindruckt!
    Ich selbst habe (noch) keine Kinder und werde wohl auch noch ein bisschen warten. Trotzdem lese ich gerne von Erfahrungen der Eltern, da ich so das Gefühl habe, zumindest einen kleinen Eindruck zu bekommen, was da mal auf mich zukommt 😀
    Über Eltern mit Behinderungen habe ich bisher wirklich wenig nachgedacht und dein Blog hat mich quasi „wachgerüttelt“. Ich finde deine Beiträge unglaublich berührend und habe beim Lesen wirklich so sehr mit dir mitgefühlt! Ich mag deine offene und ehrliche Art und finde wirklich, dass deine Beiträge zum nachdenken anregen! Ich zumindest habe mir fest vorgenommen, meine Augen offen zu halten und jeder Mutter oder insgesamt Person), die Hilfe braucht, zu helfen. Natürlich versuche ich das auch jetzt schon, aber der Alltag ist ja doch so stressig (ja ich weiß, das ist eine ganz blöde Ausrede^^), dass man manchmal einfach „blind“ durchs Leben läuft. Ich habe viel über deine Beiträge nachgedacht und versuche, mein Verhalten zu reflektieren und zu ändern. Danke dafür 🙂
    Ich will dir auch noch ein großes Kompliment aussprechen: du machst das alles wirklich wahnsinnig toll und ich finde, dass du auch für Nicht-Behinderte Mütter ein tolles Vorbild bist. Denn du zeigst, dass mit ein bisschen Vertrauen und Willenskraft jede Hürde zu meistern ist. Zumindest für mich bist du ein tolles Vorbild und ich hoffe, dass ich eines Tages auch so eine starke Mutter wie du werde!
    Ich freue mich jetzt schon wahnsinnig auf weitere Artikel von dir und werde deinen Blog ab nun auch weiter verfolgen.
    Ganz viele Liebe Grüße,
    EsistJuli

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    1. Oh wie lieb von dir. Deine Worte haben mir wirklich gut getan und mich tief berührt. Ich freue mich sehr, wenn ich Das Thema einfach etwas in die Gedanken der Menschen bringen kann. Vielen, vielen lieben Dank. Liebe Grüße Wheelymum

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  2. Pingback ist gerade angekommen – ich danke dir sehr für die Erwähnung und es freut mich sehr, dass dir der Text gefallen hat 🙂
    Liebste Grüße!

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