Heute will ich euch einen ganz besonderen Bücherschatz vorstellen. Das Bilderbuch zog bei uns – eigentlich vor Fasching – ein. Mit Fasching hat es eigentlich gar nichts zu tun, deswege kann ich es auch wunderbar am Aschermittwoch zeigen. Vielmehr können wir es an unserem täglichen Leben spüren. Und dazu kommt, dass die Hauptrolle ein Elefant spielt. Bei jedem Elefanten, denke ich IMMER an die Kaiserin1 und ihre Familie. Das Buch durfte zu uns, weil mich das Titelbild so angesprochen hat. Erst im Nachhinein punktete der Inhalt. Das aber richtig.

Ein Elefant. So ein großes, starkes Tier. Ja, dieser Elefant hat Gefühle. Das ist der Inhalt und Titel des Bilderbuches Ein Elefant fühlt allerhand.

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Gefühle sind ein komplexes Thema. Kinder fühlen Gefühle – können diese manchmal aber weder einschätzen noch ausdrücken. Die Wahrnehmung ist auf das Erleben ausgerichtet. Dies zeigt sich auch in der Körpersprache, Mimik und Gestik. Diese Elemente werden durch die Zeichnungen mit ausgedrückt. So kann man das Buch auch ohne Text „lesen“ und einfach nur die Bilder sprechen lassen.

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Den Text ganz zu verschweigen, wäre aber schade, denn er wird in Reimform erzählt. Reime sind eine wunderbare Form der Sprache. Gerade bei Kindern, wecken sie auf spielerische Weise die Lust, selber zu sprechen. Der wiederkehrende Rhythmus und der klare Aufbau geben Sicherheit. Die gereimte Struktur ermöglicht auch schön den Kleinen Zuhören schon nach kurzer Zeit selbst mitzusprechen. Das schult auch Bereiche wie Konzentration, Merkfähigkeit, Sprachgefühl und Wortschatz.

Im Buch erzählt der Elefant in Form von 5 – Zeilern, seine Geschichte. Die Gefühle stehen als Beschreibung über den Reimen, kommen darin aber nicht wörtlich vor. So können ältere Kinder auch an der Beschreibuung der Geschichte und des Gefühls – das Gefühl selbst erraten.

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Das Buch ist laut Beschreibung für Kinder zwischen 3 und 4 Jahren. Das ist mit Sicherheit gerechtfertigt um die Komplexität erfassen zu können.

Um mit Kindern ins Gesräch über ihre Gefühle zu kommen bzw. um ihnen ihre Gefühle überhaupt bewusst zu machen, eignet sich dieses Buch auch schon für etwas jüngere Kinder.

Und für ältere Kinder kann dieses Buch auch immer noch etwas neues, spannendes und etwas zu entdecken bieten. Die Bilder sind wünderschön gezeichnet und die Gesichtsausdrücke der Figuren spiegeln die Gefühle wunderbar nach. So kann man auch in den Gesichtern der Tiere „lesen“. Auch die Zuordnung der Farben zu den jeweiligen Gefühlen geschieht auf eine unaufdringliche Weise.

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Ein Bilderbuch aus dem sich jeder das heraussuchen kann, was gerade für einen persönlich wichtig und dem Alter entsprechend ist.

 

 

Fräullein Pfau macht die tolle Mittwochs mag ich Aktion. Ich glaube – heute mag ich dieses Bilderbuch ganz besonders. Schaut doch mal vorbei – so viele tolle Ideen.

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3 Gedanken zu “Bilderbuchvorstellung im Februar

  1. Ein tolles Buch.
    Wir arbeiten immer noch an den Gefühlen, bzw dem in Worte fassen von Gefühlen und das mitteilen zu können. Auch da wird seit Jahren mit Bildkarten in Jolinas Förderstunde gearbeitet auf denen man die Gefühle „Ablesen“ kann. Manchmal gar nicht so leicht mit dem Ganzen.
    LG
    Martina

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