Lieber Februar,

du hast uns dieses Jahr einen Tag mehr geschenkt. Weißt du was? Ich hätte darauf verzichten können. Denn eigentlich bin ich von dir enttäuscht. Zwischenzeitlich war ich auch etwas wütend auf dich. Nach und nach hat sich das in Trauer verwandelt. Ich hatte so viele Pläne mit dir und mich sehr auf dich gefreut. Leider kommen wir hier 2016 wohl nicht wirklich zusammmen. Ich bin sehr froh, dass ich dich heute verabschieden kann. Vielleicht haben wir im nächsten Jahr etwas mehr Glück miteinander. Aber es war ja nicht alles an dir schlecht. Schau mal, hier kommt der Rückblick:

Gesehen:
Die meiste Zeit hatte ich Ausblick aus meinem Bett auf unseren Kronleuchter. Ja – das war mit Abstand, das Bild das ich am meisten gesehen habe.
An Fasching konnte ich 2 Tage aufstehen und mich für ein paar Stunden unter das bunte Treiben mischen. Hier habe ich viele bekannte Gesichter gesehen, die ich schon lange nicht mehr getroffen hatte.

Eine Dvd konnte ich anschauen und das war ein wundervoller Film:Chloe rettet die Welt Er handelt von der  Ausbeutung der Erdressourcen und die Folgen der weiter wachsenden Konsumgesellschaft die unseren Planeten zerstören.

Meine Familie war bei den Winterlichtern und hat dort wundervolle Lichtschauspiele gesehen. Bereits die Bilder haben mich sehr beeindruckt.

 

Gehört:
Der Februar begann mit  Faschings- und Karnevalsliedern..
Auch de Sternschnuppen Winterlieder CD ist immer noch sehr gerne gehört.
Die ersten Osterlieder fangen bereits an und neben Hoppelhase Hans ist auch die Osterhasengeschichte von Rolf Zukowski wieder hier eingezogen.

Ich hatte Karten für ein Komiker Duo und für ein Musical. Leider konnte ich an beiden Veranstaltungen nicht teilnehmen, was mich wirklich sehr geärgert hat.

 

Gelesen:

Online habe ich sehr viel gelesen. Die meisten Artikel die mich berührt haben, waren irgendwie auch eher traurig und tiefsinnig. So sollte es wohl einfach sein:

Mutterseelesonnig hat wundervolle Worte für die Sorgen einer Mama gefunden Angst um die Kinder

Bea hatte ein Interview das einem die Tränen in die Augen treibt. Ein Interview mit einer Fotografin die Bilder von Sternenkinder macht.

Ein weiter Text mit Triggerwarnung – aber so  wundervoll geschrieben, kommt von motherbirthblog. Sie beschreibt in wundervollen (und grausamen) Worten wie unterscheidlich ihre zwei Geburten waren. Hier geht es zu einem schrecklichen Erlebnis – danke für die Kraft die Erlebnisse zu veröffentlichen.

Kiddothekid beschreibt den ganz normalen Wahnsinn mit einem Kleinkind und was andere Menschen dazu meinen oder lieber nicht: Die Hölle das sind die anderen.

Politisch und rassistisch war der Februar in Deutschland. FischundFleisch hat sich schon davor Gedanken gemacht, wo der Aufstand der Anständigen bleibt. Wir haben ihn längst den Aufstand der Anständigen

 

Ich habe auch einige Zeit mit analogem Lesen verbracht. Im Februar war das ein Buch von Sebastian Fitzek Das Joshua-Profil. Ich liebe einfach alle seine Bücher.
und das neue Buch von Samuel Koch Rolle vorwärts: Das Leben geht weiter, als man denkt

Dazu kamen noch ettliche Bücher, die verschiedene Behinderungen und Behindernisse zum Thema hatten und über die ich in den kommenden Wochen noch genauer berichten werde.

Juniors Lieblingsbuch im Februar war dieses.
Meine beste Freundin kam nocheinmal vorbei bevor sie ihr Baby bekommt. Der dicke Bauch faszinierte meinen Sohn so, dass er immer und immer wieder das Wieso? Weshalb? Warum? Unser Baby anschaut und sich vorlesen lässt.

Auch der Klassiker Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab? darf momentan einfach nicht fehlen.

Das Thema Körper ist gerade sehr wichtig und interessant für Junior. So durfte auch Mein erstes Buch vom Körper wieder Einzug ins Kinderzimmer halten.

 

Geschrieben
Limaliso hat die Linksammlung: Alles außer Hase gestartet und ich habe mich mit 2 Beiträgen zum Thema Eier beteiligt.

Auch zur Linkparty von Jolinas Welt zur Fastenzeit habe ich mich gerne verlinkt. so ganz im Flow bin ich noch nicht, aber bis auf 2 kleine Ausnahmen, läuft es ganz gut.

Zu meinen geliebten Friday five von Buntraum kam ich im Februar leider nicht. Ich konnte mich nicht so besinnen, dass ich 5 dankbare Momente finden konnte.

Beim green Stuff von den Naturkindern habe ich gerne teilgenommen. Dort schaue ich auch immer wieder gerne nach neuen grünen Ideen oder Erlebnissen.

An der Blogparade zum Thema: Was ist perfekt bei der lieben Glucke und so habe ich sehr gerne teilgenommen und einen für mich persönlich wichtigen Artikel geschrieben.

Die Blogreihe läuft weiter und ich hatte tolle Gäste. Es bereitet mir viel Freude mich mit Euch weiter auszutauschen.

 

Meine 3 persönlich wichtigsten Artikel sind eigentlich 4 😉

Es ging einfach nichts mehr. Nach ein paar Tagen im Elend, musste ich es einfach herauslassen und es machte Karakabuum

Sehr geärgert habe ich mich über die Bürokratie und die Auflagen die es in Deutschland gibt und die konventionelle Lösungen kaum möglich machen. Dank euch gab es dennoch einen Lichtblick. Danke

Ich merke immer wieder wie stolz ich auf meinen Sohn bin. Er findet für seine Probleme Lösungen. Das beeindruckt mich und erfordert gleichzeitig sehr viel Geduld von mir.

 

Erste Male:

Zum ersten Mal im Leben versuche ich bewusst mich an 2 Tagen in der Woche vegan zu ernähren. Das funktioniert super und ich bin sehr positiv überrascht.

Zum ersten Mal seit meinem Leben als Mama, konnte ich für fast 4 Wochen überhaupt nicht mehr aufstehen. Es ist eine besondere Erfahrung und ich werde trotzdem gebraucht – meist auch dann, wenn ich gerade nicht kann. Wir mussten neue gemeinsame Abläufe finden und uns als Familie frisch organisieren.

Und zum ersten Mal erhielt ich eine Postkarte von einer Leserin, was mich einfach wirklich sehr glücklich gemacht hat.

Erfahrungen:

Aus meinem gelpanten und gewünschten Februar wurden bis auf zwei Punkte gar nichts. Ja – auch das ist Leben und Erfahrungen machen. Die Zeit steht nicht still. Aber wir können sie nicht planen. Ich musste meine Jungs vieles ganz alleine machen lassen – und ich war dann einfach da, wenn sie nach Hause kamen.

Eure Resonaz und eure  Anteilnahme haben mich überwältigt. Ich bin ganz hin und weg und freue mich über jeden geteilten Artikel, über jeden Kommentar und jede Mail. Ihr ward mit Abstand das Beste am Februar und das möchte ich nicht missen.

Mein Lieblingsbild in diesem Monat:

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3 Gedanken zu “Tschau Februar

  1. Ich danke dir, dass du meinen Blog so viel Lob entgegen bringst. das macht mich schon fast verlegen 🙂 … Ich habe meine Erlebnisse geteilt, das ich auf die Problematik der bei der Geburt traumatisierten Frauen aufmerksam machen wollte. Dieses gesellschaftliche Tabuthema muss endliche mehr Aufmerksamkeit bekommen! Und wenn ich dafür Mut und Kraft aufbringen muss um meine Geschichte zu erzählen, dann weis ich wofür: für eine #positiveGeburtskultur , in der die Frauen mit Achtsamkeit, Respekt und Würde behandelt werden. Das haben wir verdient.

    Viele liebe und dankende Grüße
    Mother Birth

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