Ostern ist nicht nur die Zeit der Eiersuche, es ist auch die Zeit des Fastenbrechens. Ich hatte in diesem Jahr einiges vor und ich habe viele Fastenvorsätze nicht eingehalten. Und wenn ich Euch von den Vorsätzen berichte, ist es doch nur konsequent auch von der Umsetzung zu berichten.

  1. Konsumauszeit

Das es mir nicht leicht fallen wird, auf unnötige Dinge zu verzichten, war mir klar. Ich wollte nichts bestellen und nur Lebensmittel und Hygieneartikel kaufen. Das hat leider nicht funktioniert. In den ersten 2 Wochen hatte ich gar nicht das Bedürfnis etwas zu kaufen. Selbst die Ostergeschenke waren bereits vor Fasching besorgt. Dann begann, dass ich immer öfters dachte, oh das wäre jetzt schön. Häufig ging es mir so, wenn ich auf Instagram etwas postete und dann nur kurz durch scrollte. Aber nein. Ich kaufe nichts – weil ich es nicht brauche. Und das war genau richtig so. Es ist ein gutes Gefühl. Denn mir hat es nicht gefehlt. Das bestärkt mich, das ich auf einem guten Weg bin. Ich bin gespannt, wie diese Punkte im November oder Dezember sehe, vielleicht mache ich da einfach auch nochmal eine Auszeit. Ganz konsequent war ich aber leider doch nicht, denn eines Morgens passte Junior nur noch eine Jogginghose. Er ist auf wundersame Weise über Nacht so gewachsen, dass ihm keine einzige Hose oder Strumpfhose noch passte. Und natürlich hatte ich auch keine Möglichkeit auf einem Flohmarkt oder sonstigem nach gebrauchten Kinderkleidern zu schauen. Mobil genug um Kleider einkaufen zu gehen, war ich auch nicht. So habe ich doch noch das Onlineshopping genutzt und ihm Hosen bestellt.

  1. Vegetarisch und vegan

Der einfachste Punkt für mich. Vegetarisch zu leben ist kaum eine Herausforderung mehr für mich. Ich esse wenig Fleisch und kaum Wurst. Ganz darauf verzichten möchte ich aber trotzdem nicht. Ich mag den Fleischgeschmack dafür einfach (noch) zu gerne. Die veganen Tage konnte ich auch alle gut umsetzten. Zu Beginn hatte ich mit dem Frühstück hier meine Probleme, aber dank meiner besten Twittertimeline hatte ich Hilfe von lieben Menschen, die schon lange vegan leben. So fand ich auch leckere Frühstücksalternativen wie die overnight oats oder Avocadabrot zum Frühstück.

Wie schon gesagt, mag ich Fleisch trotzdem gerne und so war das für mich das schönste Fastenbrechen an Ostern.

  1. Süßkram

Hier hatte ich die wenigsten Zweifel und es fiel mir überraschenderweise so schwer. Ich esse gerne etwas Süßes, davon aber keine großen Mengen. Eine echte Naschkatze bin ich nicht.. Da ich aber immer noch den Großteil meiner Tage im Bett verbringen muss, hat mein Körper irgendwie ganz dringend Zucker und Fett verlangt. Am Anfang konnte ich das mit Trockenfrüchten noch ganz gut im Zaum halten aber als ich Kuchen geschenkt bekam war es um mich geschehen. Ich habe 1x in der Woche Kuchen oder Waffeln genascht. An den anderen habe ich konsequent verzichtet, auch wenn es nicht immer leicht war.

  1. Familienzeit

Was gibt es schöneres als Familienzeit? Hier kann kein Internet und sonst auch gar nichts mithalten. Es hat sehr gut funktioniert und es hat mir so gut getan. Mein Tipp an Euch: Nehmt euch jeden Tag ein paar Minuten in denen ihr euch mit nichts anderem beschäftigt (auch nicht in Gedanken) als mit euren Lieben

  1. Ausmisten und verschenken

So gut es ging, habe ich – teilweise auch vom Bett aus – ausgemistet. Einiges musste ich wegwerfen und ich frage mich immer wieder, wie sich so viele Sachen ansammeln können. Einen Teil habe ich verschenkt und das Schlafzimmer liegt voll mit Büchern, die zu schade sind zum Wegwerfen die ich aber bereits gelesen habe, für die ich keinen Platz mehr habe, die weiterreisen möchten oder mit Büchern, die ich früher sehr gerne hatte, sich die Interessen aber einfach nun nicht mehr vorhanden sind. Ich brauche eure Tipps. Was macht ihr mit Büchern, die ihr nicht mehr braucht?

Ebay ist mir dafür einfach zu aufwändig.

  1. Lächeln

Ein wundervoller Punkt. Es tut gut sich diesen Punkt Tag für Tag ins Gedächtnis zu rufen. Deswegen füge ich diesen Punkt einfach nochmal hier ein.

So etwas kostbares und doch kostet es nichts und gibt dem anderen so unendlich viel. Probiert es aus. Jeden Tag!

Smily

 

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Ein Gedanke zu “Fastenbrechen

  1. Das mit den Büchern ist leider ganz schwer. In einer Familie wird auch viel gelesen und so haben sich unzählige Bücher angesammelt.
    Als mein Papa den Dachboden aufgeräumt hat, hatten wir einen Umzugskarton voll mit tollen, aber etwas älteren Büchern. Keiner wollte sie haben. Die Gemeindebücherei möchte bitte nur neue, auf dem Flohmarkt wurden sie stehen gelassen (der häufigste Satz war „wir haben selbst mindestens 10, die wir loswerden möchten) und auch keine Hilfsorganisation wollte sie.

    So stehen die Bücher immer noch bei uns. Denn wegwerfen kam einfach nicht in Frage.

    Bei meinen Eltern im Dorf gibt es aber einen Buchkasten. Der steht auf einem öffentlichen Platz und jeder kann sich ein Buch nehmen und dafür ein anderes reinstellen. So hat man zwar nicht wirklich weniger Bücher daheim, aber immerhin immer neue.

    Vielleicht gibt es sowas ja auch bei euch?

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