Leben als Wheelymum (5) Weihnachtsmarkt

Dieser Artikel könnte auch unter dem Motto: „Die Welt mit Kinderaugen“ stehen. Manchmal sind nämlich die Blickwinkel zwischen mir als wheelymum und den Kindern ziemlich ähnlich. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Süßer die Glocken nie klingen,… Jingel Bells, Jingel Bells… ich höre die Glocken klingeln. Es wird immer lauter. Der 1. Advent steht vor der Tür. Damit auch die Zeit der Weihnachtsmärkte. Und die Zeit der Weihnachtsmusik auf den Weihnachtsmärkten. Diese Musik klingt mir in den Ohren. Immer lauter. Warum?30.11.13 Weihnachtsmarkt Speyer  (2)

Ich glaube das ist das Einzigste was mich an Weihnachtsmarktbesuche erinnert. Ja, ich mag Weihnachtsmärkte. Die Lichter, die Düfte, die Fressbuden, Treffen mkit Freunden,…

Um genau zu sein: Ich mochte sie. Als ich sie noch aus Erwachsenersicht betrachten konnte. Jetzt, mit Kinderaugen und aus dem Rollstuhl, sind sie für mich der persönliche Horror. Es klingelt überall. Man ist Mitten in der Masse und dennoch unsichtbar.  Kein Mensch schaut dich an. Es wird voll. Immer voller. Du siehst auch keine Gesichter. Nur Bäuche, Jacken und Taschen. Wenn du etwas erkennen möchtest, dann musst du nach oben schauen. Kurzzeitig geht das. Auf Dauer verspannt sich der Nacken, die Mütze verrutscht, es wird ungemütlich. Die Lichter blinken ganz weit oben und man kann sie kaum erkennen. Zwischendurch sagt dir jemand: Schau mal, da oben. Wieder reckt man seinen Kopf nach oben und erkennt nichts. Nur andere Köpfe die auf einen herabschauen oder wild und irr durcheinander sprechen. es wird lauter und voller. Wieder hört man Jingel Bells und denkt vielleicht: Ihr Glocken, es reicht. Seid bitte endlich still. Aber kein Erbarmen. Es geht weiter. Wir kämpefn mit der Masse. Vorbei an Holzhütten, bei denen wir, wenn wir Glück haben, die erste Reihe sehen. Viel wahrscheinlicher ist aber, dass wir nur die Holzverleidung sehen. Oder eben die Bäuche anderer Menschen. Oder ihre Hinterteile. Die sind meistens nämlich passgenau auf unserer Höhe… dick verpackt, an die wir gelegentlich stoßen. Denn der große Weihnachtsmarkt-Besucher neigt dazu nicht zu beachten, was sich auf Hüfthöhe bewegt, vor allem dann nicht, wenn er Glühwein im Magen oder in der Tasse hat. Wenn die dann überschwappt, wird geflucht und manchmal bekommen wir den warmen und klebrigen Inhalt ab.  Es wird gedrängelt und geschubst, die schmalen freien Wege sind zu eng. Es wird voller. Jingel Bells.

Wir suchen uns einen Platz und es werden Punsch und Würstchen geholt. Sollte man einen Stehtisch erwischen, könnte uns dieser als Regenschirm dienen. Aber gemütlicher wird das Ganze dadurch nicht. Die Tische sind viel zu hoch. Es wird noch voller und die Glocken werden lauter. Es bilden sich Menschentrauben. Entweder um uns herum, oder aber neben uns. Wir bekommen ein Würstchen in die Hand gedrückt, evtl. werden uns wieder Lichter gezeigt und mit viel Glück, redet eine Person mit uns. In der Gruppe dabei, sind wir aber nicht. Wir sind schlichtweg ein Stockwerk zu tief. Dabei wird man wieder angerempelt, vielleicht fällt dann auch noch die Wurst aus der Hand oder der Punsch wird verschüttet.

Weihnachtsmarkt_Ffm_Karussell_DSC_6435.jpgDann, ja dann sehen wir das Karusell. Alle wollen da mitfahren. Die Kinder, die Rollstuhlfahrer und wenn Ihr liebe Leser, einmal für 5 Min auf einem Weihnachtsmarkt, unsere Position eingenommen habt, dann bin ich mir sicher, dann wollt ihr auf auf das Karusell. Und ja, dann weint ihr auch, wenn ihr gesagt bekommt: Es ist jetzt Schluss, komm wir gehen weiter. Denn dann klingen Sie wieder:  die Glocken und Jingel Bells.

 

 

Advertisements

Last Minute Diy Geschenke

Alle Geschneke beisamen? Beu uns wurde am Wochende fleißig eingetütet und verpackt. Aktuell warte ich noch auf 2 Geschenke die ich dann noch liebevoll verpacken werde. Die ersten kleinen Geschenke für Freunde, Bekannte und liebe Menschen, denen ich einfach danke sagen möchte, sind unterwegs und schon angekommen.

Dieses Jahr ist es eine kleine Kleinigkeit. Es gibt eine Portion MUT und GUTE NERVEN, dass auch im neuen Jahr alle noch so harten Nüsse geknackt werden können. Weiterlesen

Wochenende in Bildern 19 und 20.12.15

Das letzte Adventswochenende… die letzte Woche verging rasend schnell, so auch unser Wochenende. Gemütlichkeit, Action, Natur, Advent, gutes und vieles Essen und Erklältung haben sich abgewechselt. Dazu so viel real life, dass einige Dinge ohne Bilder blieben.

 

Direkt nach dem Aufstehen zünden wir unseren Adventstamm an. Ein paar kleine Kerzen warten noch darauf abgebrannt zu werden. So schön zu sehen, wir das Licht sich verteilt. Weiterlesen

Kindertreffen

Mein Freitag Mittag in Zahlen sah folgendermaßen aus:

15 (fremde) Kinder zwischen

1 und 15 Jahren waren für

4 Stunden in unseren

70 Quadratmetern und ich hatte

4 wunderbare Helfer dabei.

 

 

So, jetzt einmal von vorne. Bei uns im Ort gibt es eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge. Diese besteht schon seit 15 Monaten. Momentan leben dort ca. 250 Menschen. Darunter sind viele Kinder. Neben Kleidung und Sachspenden, die wir bereits am Anfang des Jahres dorthin gebracht haben, habe ich seit Sommer einen Spielenachmittag in Leben gerufen. Das bedeutet dass ich 2 – 3 Kinder oder eine Familie mit Kind, alle 2 – 3 Wochen für einen Nachmittag zu uns nach Hause einlade. Da ich selbst kein Auto fahren kann, helfen Ehrenamtliche (meistens) Frauen und bringen die Kinder zu mir. Es gibt ein bisschen was zu Essen, was zu trinken und wir spielen gemeinsam. Mehr nicht. Junior hat einfach nur Kinder zum Spielen bei sich. Nach ein paar Stunden fährt mein Mann die Familie zurück.

 

Am  Sonntag war bei uns im Ort ein Weihnachtsmarkt. Hier wird auch die Gemeinschaftsunterkunft, unterstützt von dem Verein, einen Stand haben. In einer Mail wurden Freiwillige gesucht, die beim Kochen und backen am Freitag und Samstag helfen. Auf meine Nachfrage, wo das denn stattfindet, erhielt ich die Antwort, dass dies in der Großküche sein wird, diese aber leider nicht Rollstuhltauglich ist.

So habe ich die Idee entwickelt einen großen Spielenachmittag mit bis zu 15 Kindern bei mir zu Hause in der Wohnung zu veranstalten. Auf diesem Weg könnte ich die Kinderbetreuung übernehmen und die Eltern könnten in Ruhe die Sachen für den Weihnachtsmarkt vorbereiten.

15 Kinder, von denen ich bei weitem noch nicht alle kenne, im Winter mit Schlechtwettervorhersage, erforderten etwas Organisation. Zunächst einmal habe ich – gemeinsam mit einer Frau des Vereins versucht – 5 Fahrer zu finden, die die Kinder am Nachmittag zu uns bringen können. Mit meiner Ergotherapeutin habe ich mich in der Therapie unterhalten, was man denn sinnvolles für 12 – 15 jährigen Kinder anbieten könnte. Sie gab mir ein paar Malvorlagen mit, die auch für Erwachsene sehr schön sind. Dies war der erste Punkt für unseren Maltisch. Der Küchentisch wurde zum Maltisch umfunktioniert, mit allem was das Bastelherz begehrt. Blätter, Blätter und Blätter, Ausmalbilder, Scheren, Kleber, Klebebänder, Stempelkissen, Ideen für Fingerstempel, Holz – Filz  – und Wachsmalstifte,…

Meine Freundin hat mir ihren Brennstab ausgeliehen und der Herzmann hat uns Astscheiben gesägt. Das Wohnzimmer habe ich, bis auf das Sofa und das Regal leerräumen lassen und hier hinein, die großen Softbausteine, Teile aus unserem Barfußpfad, den Tunnel und viele große Decken gelegt. Auf der Anrichte in der Küche richtete ich Getränke, Becher, Lebkuchen und 2 große Obstteller.

20151211_143423

Vor unserem Fensteradventskalender steht der Tisch vom Balkon mit Gesellschaftsspielen und Legematerialien. Für alle Kinder habe ich mich für die Spiele: Geistertreppe, ein Musterdomino und ein Farbenspiel entschieden. Dazu das Legespiel Haba Indish Summer sowie ein Mosikpuzzle und die Schnecke von Grimms. Für die älteren Kinder hat mir meine Ergotherapeutin 2 tolle Holzspiele Turm von Hanoi und Murmelspiel, mit denen sich die die Kinder auch alleine beschäftigen können, mitgeben. Ich habe zu Hause noch 2 weitere Strategiespiele, Rush Hour und Leonardobrücke, die schon bei den letzten Spielenachmittagen gut ankamen und sich mit einfachen Worten und Zeichen erklären kann.

Im Zimmer des Juniors befinden sich seine Schleichtiere, unsere selbstgemachten Holzbausteine und die Naturmaterialien. Von unseren Freunden habe ich mir die große Duplokiste ausgeliehen.

Ich bin ein sehr optimistischer Mensch und auch mit vielen Kindern, komme ich eigentlich ganz gut alleine zurecht. Diesen Nachmittag alleine zu stemmen, kam mir dennoch nicht in den Sinn. Ich wollte ja auch Zeit für die kleinen Besucher haben. So habe ich mich an meine Familie gewandt und meine Cousine und ihr Bruder haben sich bereit erklärt mich zu unterstützen. Das war die allerbeste Entscheidung, da die beidne 16 und 12 Jahre alt sind. Also teilweise genau in dem Alter unserer Besucher. Beide brachten jeweils noch einen Freund mit und so konnte es losgehen.

20151211_154845

Die Fahrer trafen pünktlich in der Gemeinschaftsunterunkft ein und die Kinder warteten schon auf sie. 10 Minuten später waren sie schon alle bei uns zu Hause, ein Kind nach dem anderen kam die Treppe hoch, zieh die Schuhe aus und kam in die Wohnung. Junior freute sich so und hörte überhaupt nicht mehr auf „hallo“ zu sagen. Die Kinder die schön öfters bei uns waren, fingen sofort an zu spielen. Es war ein Kleinkind von 14 Monaten dabei, 6 syrische Kinder die noch überhaupt kein deutsch verstehen, 3 Kinder die bereits in den Kindergarten gehen und 5 Schulkinder die unsere Sprache schon sehr gut verstehen und auch sprechen. Jetzt könnte ich euch von den 4 Stunden erzählen, ich habe mir aber das Einverständnis geben lassen und zeige euch einfach ein paar Bilder. Denn es waren Kinder bei uns, die mit uns zusammen gespielt haben. Es gab keine größeren Streitereien, die Kinder haben gespielt, gegessen, gelacht. Ein paar haben ihre Grenzen ausgetestet und diese dann akzeptiert. So viel Freude, so viel Dankbarkeit und strahlende Augen. Ein ganz verschüchtertes Mädchen aus Syrien hat sich am Anfang nur auf den Boden gesetzt. Es war ihr wohl auch etwas zu laut. Am Ende ist sie so  durch unser Wohnzimmer geturnt, dass ich Tränen in den Augen hatte.

 

Beim Aufräumen – das erstaunte mich sehr – halfen alle zusammen und ruck zuck waren die Spielsachen wieder an ihren Plätzen. Ein Junge fragte mich, ob er sich das Murmelspiel mit ausleihen dürfte, weil er es noch nicht geschafft hatte. Dieses Spiel hatte ich selbst nur ausgeliehen und musste deswegen leider verneinen. Er erklärte mir: „Bitte nur ausleihen. Ich nicht behalten. Ich gebe dir wieder.“ Das tolle an diesen Strategiespielen ist einfach, dass man sie auch alleine spielen kann und weder einen Spielpartner braucht noch viel Platz. Gleichzeitig helfen sie gegen die Langeweile. Wir haben gemeinsam entschieden, dass sie die Leonadrobrücke und das Rush Hour Spiel zum ausleihen mitnehmen könnten.

Wir machten noch ein Gruppenfoto und jedes Kind bekam ein Kuscheltier. Dann war Zeit zum zurückfahren. Es fanden sich 2 ehrenamtliche Fahrer, mein Mann, meine Schwester und eine Verantwortliche des Vereins bei uns ein. Wir verteilten die Kinder in die Autos und ich erklärte der Mitarbeiterin die Situation mit dem Murmelspiel. Ich hatte Hoffnung dass sich vielleicht noch einen Spender haben, der der Gemeinschaftsunterkunft das Spiel zur Verfügung stellen kann. Leider war dies nicht der Fall und ich musste erfahren, dass sie noch nicht einmal genügend Spenden für alle Weihnachtsgeschenke haben.

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Ich habe mir überlegt den Kindern unser Rush Hour zu schenken. Um ihnen auch zu ermöglichen mit den anderen Spielen zu spielen, habe ich mich am Samstag morgen an die Deutsche Direkthilfe gewandt. Unbürokatisch und schnell haben sie einen Aufruf bei Twitter gemacht. 3 Stunden später, hatte ich 3 Anrufe auf meinem Telefon und die Kinder werden diese Woche ihre Spiele bekommen. Wenn wir Glück haben sogar noch die Leonadrobrücke.

Ich bin so unendlich dankbar. Auch im Namen der Mitarbeitern des Vereins und der Gemeinschaftsunterkunft soll ich vielen herzlichen Dank sagen. Ja, auch das ist Internet. Schnell und unkompliziert viele Leute erreichen. Auch wenn sie weit weg wohnen. Es gibt viele Menschen die gerne etwas Gutes tun. Vielen lieben Dank.

Als wir die Kinder wieder nach Hause brachten, kam ein Vater von 3 syrischen Kindern heraus. Er schaute schüchtern und ging langsam. Dann stellte er sich vor uns, legte seine rechte Hand auf sein Herz, fasste seinen ganzen Mut zusammen und sagte: Danke.

Dieses Danke sagte mehr aus als mein ganzer Bericht über unseren Nachmittag. Ich wünsche euch allen eine schöne dritte Adventswoche mit dem Gefühl der Dankbarkeit für das was wir haben.

 Der Artikel enthält Affiliate Links

 

 

 

12 von 12 und Wochenende in Bilder 12/13.12.15

Es ist soweit und ich kann und darf zum ersten Mal auf meinem eigenen Blog bei den 12 von 12 von Draußen nur Kännchen teilnehmen. Die letzten Monate habe ich das immer nur auf Instagramm gemacht.

Da der 12 im Dezember auf einen Samstag fällt, verbinde ich die Teilnahme nun gleich noch mit dem Wochenende in Bildern.

1 von 12

20151212_081257

Wow, ich weiß nicht ob Junior schon einmal so lange geschlafen hat. Da schmeckt der Kaffee doch gleich nochmal so gut.

2 von 12

20151212_081747

Am Wochenende einfach immer, immer mit Milchschaum.

3 von 12

20151212_081220

Ein sehr gemütlicher Start in den Morgen. So lässt sich die Arbeit leichter angehen. Die Reste vonn gestern müssen beseitigt werden. Davor muss aber zunächst einmal die Spülmaschine ausgeräumt werden. Dann geht es weiter zum Wocheneinkauf. Doch nicht nur der muss erledigt werden, auch ein Drogeriemarktbesuch steht an. Von Windeln bis zum glutenfreien Brot wird alles gebraucht.  Das zeigt sich auch am Kassenzettel. Immer der Punkt an dem ich am liebsten weinen möchte.

4 von 12

20151212_163235

Aber auf Regen folgt Sonne und so machen wir noch einen kurzen Zwischenstopp in einem kleinen ganz besonderen Laden. Dieser hat nur an den Adventssamstagen geöffnet. Es gibt wunderschöne Backmischungen

5 von 12

FB_IMG_1449922843437

und die liebe Polly wohnt auch hier. Polly ist ein Weihnachtswichtel der immer irgendwelchen Schabernack treibt. Ich bin Blitzverliebt in sie.

6 von 6

12360192_1218043564877442_293885939500734696_n

Heute räubert sie das Süßigkeitenregal leer. Junior bekommt Hunger und es gibt ein ganz schnelles, glutenfreies und ungesundes Mittagessen:

7 von 12

20151212_120442

Danach fällt Junior ins Bett für seinen Mittagsschlaf und kuschelt sich an mich

8 von 12

20151212_132317

Ich kann leider nicht schlafen und wechsle auf das Sofa. Dort entspanne ich bei Wintersport

9 von 12

20151212_132416

und mache mich an das Fotobuch für 2015. Über das Endergebnis freue ich mich immer sehr, aber bis wir soweit sind… Puhhh

10 von 12

IMG-20151212-WA0002

Als mich die Nerven verlassen, lese ich meinen Adventsklanderspruch für heute nach.

11 von 12

20151212_103049

Erinnert mich doch sehr an die friday five. Es tut einfach gut. Neben ein paar Telefonaten, erhalte ich noch ein Bild, live vom Weihnachtsmarkt von meinem absoluten Lieblingsort. Wie gerne wäre ich jetzt dort.

12 von 12

FB_IMG_1449754982970

Das waren also meine ersten 12 von 12. Die nächsten werden hoffentlich mit Bildern von besserer Qualität.  Ich werde mich jetzt daran machen, ein Abendessen für meine Jungs zu machen, denn ich gehe heute Abend noch aus. Ein verfrühtes Weihnachtgeschenk meiner lieben Freundin.

Für die Männer gab es Glutenfreie Gnocci mit Spinat – Sahne – Soße. Zum letzten Mal brennen nur 2 Kerzen am Adventskranz 20151212_163242

Ich durfte ausgehen und was gab es? Natürlich die volle Ladung Gluten.

IMG-20151212-WA0004

Danach sind wir in ein wundervolles Stück in einem Figurentheater. Eine abgewandelte Form der Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens. Es war eine Mischung  aus Schauspiel, Figurentheater und stimmungsvollen Weihnachtsliedern aus England mit Herrn Gabriel und Frau Raphael.

1226t

Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so gelacht habe. Es war auf jeden Fall ein  vergnüglich tiefsinniger Theaterabend der mich endgültig in Weihnachtsstimmung brachte.

—+—+—+—+—+—+—+—+—+—+—+—+—+—+—+—+

Heute Morgen habe ich einfach zuerst vergessen Bilder zu machen. Real Life. Wie schön.

20151212_102213

Wir ziehen und an und machen uns auf den Weg zum Kleinkindgottesdienst.

20151213_102452

In der Kirche geht um das Thema Geburtstag feiern. Wie feiern wir Geburtstag? An Weihnachten feiern wir den Geburtstag von Jesus. Wie könnten wir einen Weihnachtsgeburtstagstisch schmücken?

20151213_113407_resized

Direkt vor der Kirche ist der Dorfplatz. Dort ist heute ein kleiner Weihnachtsmarkt. Hier essen wir eine Kleinigkeit und gehen dann nach Hause.

20151213_115920_resized

Auf dem Rückweg treffen wir auf die Bürgerintiative.  Junior darf sich hineinsetzten und hupen. : „Oh Mama dud emol. Soooooo doßes Auto.“ Ich glaube das war sein schönstes Erlebnis.

20151213_123136

Nach dem Mittagsschalf fühle ich mich krank. Der Hals kratzt, die Nase ist zu und ich muss immer wieder husten. Also wird der restliche Nachmittag sehr gemütlich. Wir schauen uns an wie Pippi Langstrumpf Weihnachten feiert und danach gleich noch ein paar andere Bilderbücher.

IMG-20151213-WA0006

 Meine Tmeperatur steigt, die Jungs gehen noch eine Runde auf den Spielplatz und ich aufs Sofa.

12301534_1217351054946693_437343524081357726_n

Bleibt gesund und kommt gut in die neue Woche.

 

Wochenende in Bildern 5./6.12.15

Welch eine Überraschung. Auch bei uns war es schon das zweite Adventswochenede. Und es war richtig weihnachtlich. Ich mag das ja und stehe dazu.

Auch wenn der Beginn alles andere als Weihnachtlich war. Nach einem kleinen Witanfall, liegen alle Löffel auf dem Boden und Junior verkroch sich in sein Zimmer. Dann kommt er aus dem Zimmer und sagt: Papa, bitte dudammen Löffel aufräumen. Ich brauch die doch.“

20151205_064122

 

Beim Blick aus dem Fenster ist es nebelig. Leider konnte das die Kamera nicht einfangen.

20151205_064025

 

Am Samstagmorgen nach dem Frühstück heißt es Auto laden, wir sind mutig und wollen in die große Stadt. Landfamilie und so…. Ihr wisst was ich meine?

20151205_151527

 

Das Wetter ist kalt aber wunderschön.

20151205_091737

 

Auf dem Weg dorthin gehen wir über den großen Samstagsmarkt in der Stadt. So einen hätte ich auch gerne in erreichbarer Entfernung bei mir zu Hause.

20151205_095625

Dann sind wir im Theater angekommen. Ahhhhh…. diese Tür <3. Die alte Feuerwache ist wunderbar barrierefrei mit einem sehr großen Fahrstuhl. Einfach toll.

20151205_104048

Wir nehmen unsere Plätze ein und warten bis das Stück Freche Fläche beginnt. Ein schönes Stück, indem der Raum mitgestaltet wird, es wird experimentiert und der ganze Körper eingesetzt. Nach 30 Min dürfen die Kinder das Bild weitergestalten.

Unser Ergebnis vom Samstag 5.12.16

20151205_114059

 

Nach dem Theater wagen einen (ganz) kurzen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt um die weltbesten Trockenfrüchte abzustauben und den Vorrat zu Hause gründlich aufzustocken.

 

Einmal quer durch die Stadt und über den Märchenweihnachtsmarkt schlendern. Dieser ist wirklich schön und für Kinder ein Traum solange man sich im Märchenwald aufhält. Die Fressbuden vor dem Wald sind überfüllt, aber im Märchenwald ist man ganz verzaubert.

20151205_145324

Dieser Baum erzählt Märchen nach Wunsch.

20151205_143641

Nach dem Froschkönig gehen wir  wieder nach Hause. Es gibt Kakao an der Adventsspirale und einen gemütlichen Abend zu Hause. Natürlich lesen wir den Froschkönmig als Gute Nacht Geschichte nochmal.

 

–+—+—+—+—+—+—+—+—+—+—+—+—+—+—+—+—+—+

Heute fällt das große Frühstück fast aus, denn wir müssen glutenfreie Schokocrosis, Dambedei und Schokobrezel machen. Prioritäten und so….

FB_IMG_1447996483472

Danach geht es in die Badewanne um die Schokospuren zu verwischen.

 

Wir besuchen den 2. Advenstgottesdienst. Aber ohne Foto.  Nach einem schnellen Mittagessen wird geschlafen und der Garten für die Nikolausfeier hergerichtet.

IMG-20151206-WA0004

Es folgt der Besuch vom Nikolaus. Das gemeinsame Anzünden der Adventsspirale und ein gemütlicher Abend mit der lieben Verwandschaft mit Glühwein, Punsch, heißer Suppe, Waffeln mit oder ohne Sahne und vielen vielen Kerzen.

 

SAMSUNG CAMERA PICTURES

 Euch allen einen schönen Abend und schlaft gut…

 

Wochenende in Bildern 21/22.11

So langsam zieht die Weihnachtszeit bei uns ein… Ich mag es gerne, wenn nicht schon zu Beginn der Adventszeit alles „fertig“ ist. Nach und nach wird sich unsere Wohnung und unser Hof in ein kleines, gemütliches und beleuchtetes Weihnachtsnest verwandeln. An diesem Wochenende haben wir den Anfang gemacht.

20151121_071316

Am Samstag morgen beim Blick aus dem Küchenfenster, meinte ich Berge sehen zu können. Es waren die Wolken die wei eine Bergkulisse am Feld zu wirkten. So etwas gefällt mir.

 20151121_084253

In die Voradventszeit gehören bei uns immer Mandarinen. Und davon eine Menge. Wir bestellen diese seit 2 Jahren Kisteweise aus Spanien. Meine Mandarinenlibe hat sich wohl auf den Junior übertragen. Jetzt mit noch nicht ganz 2,5 Jahren versucht er sie selbst zu schälen und sagt:

“ Mama, riecht so dud“

 20151121_084416

Wie ich diese kleinen Hände liebe.

20151121_102037

Die ersten Weihnachtskarten werden gebastelt. Dieses Jahr alles eher klar und in Schwarz und weiß.

 20151121_141133

Nach einem schnellen Mittagessen und einem langen Mittagsschalf wird das Auto gerichtet.

 20151121_162619

Wir fahren nicht in den Urlaub (leider) sondern gehen für ein paar Stunden schwimmen.

Ein Nachmittag im Schwimmbad kann so anstrengend sein, dass man danach vergisst Bilder zu machen und alle nach dem Essen sofort ins Bett fallen. Gut hat es getan. Uns allen.

 –+–+–+–+–+–+–+–+–+–+–+–+–+–+

20151122_175821

Nach einem gemütlichen Sonntagsfrühstück, ist Familienkuschelzeit. Es wird gespielt, gesungen, gelacht und die Weihnachtsbücher werden ins Wohnzimmer gestellt. Diese sind das ganze Jahr im Speicher und werden vom Herzmann kurz vor der Adventszeit herausgeholt. Dies war schon vor der Geburt von Junior so. Diese Bücher werden uns nun durch die Zeit bis Mitte Januar begleiten.

 20151122_102918

Farben benennen und sortieren ist momentan sehr angesagt. So spielen wir eine Runde Affenbande nach unseren eignen Regeln.

 20151122_175717

Weihnachtsplätzchen backen, soll ein Teil des Adventskalenders werden. Diese Adventsmandeln sind glutenfrei und läuten bei uns schon seit Jahren die Adventszeit ein. mhhhh….

  20151122_113601

Der Herzmann und Junior toben im klaten Garten, ich bereite das Mittagsessen vor und richte die ersten Dekosachen für die Fenster. Es gibt selbstgemachten Flammkuchen frisch aus dem Ofen mit Salat.

20151122_102837 Wähend Junior und ich schlafen, hängt der Mann die Fensterdeko auf. Leider gibt es von den Sternenästen kein Bild. Kommt bestimmt noch. An diesen Ast kommt dann der Adventskalender vom Junior.

 20151122_102822

Nach dem Schlafen, klebt Junior  beim kleinen Haus die Sterne dazu.

20151122_151725

 Bei herrlich kaltem Wetter machen wir uns auf den Weg zum Weihnachtsmarkt im Wald mit leuter selbstgemachten kleinen Ständen.

20151122_145146

Der Waldweg der uns zu dem Weihnachtsmarkt führt ist ca. 6 km lang. Junior bewältigt diesen ganz mit dem Laufrad. Auch hier hatr es für ein Foto leider nicht gereicht.

So wunderschöne Sachen. Dieser leuchtende Stern aus Holz musste einfach mit zu uns nach Hause.

 

20151122_163214

Auch eine glutenfreie Stärkung gab es.

 

20151122_171333

Und ab durch den dunkeln Wald nach Hause. Es wurde ganz schön kalt. Zu Hause gab es zuerst einen Tee und dann eine heiße Wanne. Der Papa macht Junior fertig. Ich blogge und dann gehen wir bald schlafen.