Monatsrückblick Juni

Der Juni ist fast vorbei. Es ist Zeit für meinen kleinen Monatsrückblick. Ich mag diese Rückblicke sehr. Es zeigt mir viele kleine Dinge eines Monates, die sonst ziemlich schnell im Alltag untergehen. Auch wenn es im Juni etwas ruhiger war, so habe ich doch einiges erlebt. Weiterlesen

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Friday five

Es ist soweit und ich habe mit wieder sehr darauf gefreut. Diese Woche bin ich dankbar für:

  1. Familienzeit   *   Ich bin sehr dankbar dass wir den Nikolaustag mit unserer Großfamilei mit 20 Personen und 4 Generationen feiern durften.
  2. Meine Mama   *   Oft bin ich etwas genervt und getresst von ihr. Aber als sie diese Woche im Krankenhaus lag, habe ich wieder gespürt wie wichtig sie für mich ist.
  3. Mein Netzwerk   *   Einfach zu spüren, dass man nicht alleine ist. Auch wenn man es gerne wäre. Und das andere da sind wenn nichts mehr geht – das es trotzdem weiter geht.
  4. Wärme   *   Gerade nach einem Tag wie heute, bemerke ich wie dankbar ich sein muss für die Wärme in meinem Leben. Die Wärme der Mitmenschen, mein kuscheliges zu Hause, aber auch einfach dafür, dass ich die Heizung anschalten kann und es warm wird.
  5. Zeit für mich   *   Und wenn es nur die 5 Minuten in der klaren kalten Morgenluft sind, in denen ich bewusst nichts mache. Nur atmen und staunen. Sonst nichts.

Ich wünsche euch eine tolle Woche mit vielen dankbaren Momenten.

 

Friday five

Es hat mir viel Freude bereitet, letzte Woche an den Friday five teilzunehmen. Diese Woche war ziemlich turbulent und auch von körperlichen Einschränkungen geprägt. Zuerst dachte ich, ich lasse diese Woche aus. Aber nein, gerade in solchen Wochen kann Reflexion ganz besonders wichtig sein, um sich auch die Momente bewusst in Erinnerung zu rufen, für die man Dankbar sein sollte. Diese Woche sind das:

  1. Entschleunigen   *    Die Welt hält nicht still. Diese Woche war ich sehr mit mir beschäftigt, körperlich wie geistig. Dadurch habe ich mich von dem Alltagsdruck und meinem Streben nach Perfektionismus etwas entfernen können. Das tat sehr gut. Und es tat gut, einfach mal ein schönes Buch zu lesen.
  2. Die Kuschelzeit mit meinem Sohn   *   Er wird immer agiler, entdeckt seine Welt und traut sich auch alleine irgendwo hin. Wenn er dann wieder kommt, kuschlet er sich an mich, möchte auf den Schoß, und sagt: Mama, lieb hab dich. Das sind die schönsten Momente. Mehr Dankbarkeit kann ich nicht empfinden.
  3. Die eigene Angst zu besiegen   *    Am Mittwoch war ich mit einer Freundin bei Hair. Es war eine tolle Insizinierung mit Weltkasse Sängern. Die erste halbe Stunde saß ich so angesapnnt im Musical, weil ich immer Angst hatte. Bei jedem Knall (und davon gab es  einige) zuckte ich zusammen und am liebsten wäre ich direkt nach Hause. Ich hatte Angst vor einem Terroranschlag. Angst nicht mehr nach Hause zu kommen. Ich habe durchgehalten, mich der Angst gestellt. Und es war schön.
  4. Mein Herzmann   *    In Zeiten in denen es mir körperlich nicht gut geht, geht es mir schnell auch seelisch schlechter. In dieser Phase bin ich wirklich anstregend. Mein Mann steht zu mir, rüttelt mich wach und bleibt einfach an meiner Seite. Egal was ist. Dafür liebe ich ihn.
  5. Die Adventszeit    *   Langsam, ganz langsam verwandelt sich unsere Wohnung in Advent. Ja, noch kein Weihnachten. Bei uns ist Advent. Jedes Jahr sieht dies anders aus… und so wollte wohl jemand dass es dieses Jahr alles langsam ins weiß getaucht wird. Das beruhigt mich. Und es ist ganz anderes als das Jahr zuvor. Nicht so üppig und es gefällt mir sehr gut. Ich fühle mich wohl zu Hause.

Friday five

Ich wurde heute auf eine Aktion aufmerksam, die mir sehr gut tut und über die ich dankbar bin. Es werden im Trubel des Alltags die 5 bedeutsamsten Momente gesammelt, für die man selbst dankbar ist.

  1. Meine Großfamlie   *   Auch wenn ich oft etwas genervt bin, von meiner großen Ursprungsfamilie, bei der alle Mitglieder im gleichen Ort wohnen, so war diese Woche genau diese Familie ein ganz besonderer Moment für mich. Für diesen bin ich sehr dankbar, da man nie wissen kann, wie oft wir in der ganz großen Gemeinschaft noch zusammensitzen werden. Meine Großeletern feierten am Mittwoch ihren 61 Hochzeitstag und haben die ganze Familie – 22 Personen und 4 Generationen zu einem gemütlichen Abendessen in ihrem Wohnzimmer eingeladen. Es tut gut, meine Oma und meinen Opa händchenhaltend glücklich zu sehen.
  2. Mir selbst   *   Das ich den Mut gefunden habe, mit dem bloggen zu beginnen. Auch wenn es noch sehr stümperhaft ist, freue mich mich über mich selbst, dass ich diese Idee nicht noch weiter hinausgeschoben habe und es einfach gewagt habe. Es tut so gut.
  3. Meinen Freunden   *   Immer wenn ich denke, ich habe keine Kraft mehr, dann kommen sie. Einfach aus dem nichts heraus sind sie da, reißen mich mit und helfen. Eine Freundin hat meinen kleinen und meinen großen Mann einfach zu sich eingeladen, weil sie dachte bei dem Wetter, geht es mir bestimmt schlecht. Damit ich mich besser erholen kann. Ohne nachzufragen, sie macht einfach. Ich bin ihr von ❤ dankbar dafür. So fällt es mir leicht, Hilfe anzunehmen.
  4. Der Zeit für mich mit dem Friedenskonzert   *   Letzten Sonntag, hatte ich 2 Stunden in unserer nur mit Kerzen beleuchteten Kirche und Friedensgesängen. Diese Stimmung in Worte zu fassen, gelingt mir nicht. Aber es war ein Moment der half, mich auf das Wesentliche zu besinnen und alles unwichtige auszublenden. Einfach nur bei sich selbst zu sein und zur Ruhe zu kommen. Mit Tränen in den Augen.
  5. Dem Wetter   *   Ja, es war zu warm für den November. Aber die milden Temperaturen und die Möglichkeit viel draußen zu sein, das tat mir sehr gut und dafür in ich dankbar. Ich habe soviel davon genossen wie es nur ging. Ich bin sehr wetterfühlig und die schmerzen bei Regen sind wirklich schlimm. Aus diesem Grund freue ich mich über jeden milden oder sonnigen Tag.

Eine tolle Aktion von http://buntraum.at/2015/11/20/friday-fives-63/.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenede. Jetzt bin ich dankbar, dass ich ich die Möglichkeit habe mich in mein Behindertengerechtes Bett zu legen und das ich versuchen kann, mich hier etwas zu entspannen.