Lieblingsbuch im September

Diesen Monat fällt es mir ganz besonders leicht ein Lieblingsbuch auszuwählen. Ein Buch welches wir aktuell aber sehr intensiv und immer und immer wieder lesen ist das Buch In meinem kleinen Herzen von Jo Witek und Christine Roussey.

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Manchmal bin ich einfach neidisch

Mit meiner Behinderung und deren Einschränkungen komme ich meistens gut klar. Es ist nicht so, wie viele Behinderte sagen, sie sind einfach anders, aber sie fühlen sich nicht krank. Das ist bei mir anders. Aber darauf möchte ich gar nicht hinaus. Ich liebe meine Familie und meistens auch mein Leben. Ab und zu, bin ich aber neidisch. Weiterlesen

Monatsrückblick Mai

Heute ist der letzte Maitag. Wahnsinn, dieser Monat ist gefühlt einfach nur so verflogen. Wir hatten ein paar Frühsommerliche Tage aber auch ein Pfingstfest mit 10°C und am vergangenen Wochenende das schreckliche Unwetter. Insgesamt kann ich sagen, das der Mai der beste Monat 2016 für mich war. Und das bedeutet mir wirklich sehr viel, denn in den letzten Jahren, waren wir nicht die besten Freunde.

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Was #NichtMeinGesetz bedeutet, Frau Nahles

Sehr geehrte Frau Nahles,

sie haben am im Bundestag das Bundesgleichstellungsgesetz verabschiedet. Die Regierungsparteien finden Sie haben hier einen Meilenstein geschafft. Aus ihren Aussagen ging auch hervor, dass man sich immer mehr wünschen dürfe, das aber leider nicht immer machbar sei. Desweiteren haben Sie angeführt, dass auch Sie sich eine Barrierefreiheit der Privatwirtschaft gewünscht hatten, es aber aktuell nicht möglich ist.

So weit  – so ihre Meinung. Was dieses  – Ihr Gesetz – das definitiv #NichtmeinGesetz ist – bedeutet möchte ich Ihnen an einem ganz konkreten Beispiel zeigen. Weiterlesen

Brüllender Löwe trifft auf Schmusekatze

Brüllender Löwe oder doch Schmusekatze. Wunsch oder Wut. Manchmal kommt man ganz schnell von dem einen zum anderen Punkt. Das ist bei Erwachsenen ab und an der Fall und bei Kindern noch viel schneller. Aber warum?  Kinder im Alter zwischen 2 – und 3 Jahren machen eine stetige und spannende Entwicklungszeit durch. Ihr Spracherwerb entwickelt sich weiter, sie sprechen in ganzen Sätzen, können anfangen ihre Gefühle auszudrücken und sind manchmal dennoch damit überfordert. Sie schwanken zwischen dem brüllenden Löwen und der anschmiegsamen Schmusekatze. Sie sind auf der Suche nach sich selbst und müssen ihren Platz bei sich und in der Welt finden. Weiterlesen

Blogger schenken Lesefreude

Ich möchte Euch schon wieder ein Buch vorstellen. Warum ist für mich denn die Lesefreude so wichtig? Ich lese sehr gerne, denn durch das Lesen kann ich mir Wissen aneignen aber auch einfach in andere Welten abtauchen. Ganz besonders wichtig ist mir das, weil ich dies schon vor meiner Erkrankung gerne gemacht habe. Das Lesen ist eines der wenigen Hobbies, die ich nach wie vor genauso ausführen kann. Weder meine Krankheit noch meine Behinderung schränken mich hier ein, ich brauche keine Hilfsmittel und kann es immer und überall tun. Lesen lässt mein Herz hüpfen.

Das Lesen ist nicht nur in meinem Leben ein wichtiger Bestandteil, sondern auch im Leben von meinem Sohn. Beim Vorlesen gibt es keine Besonderheiten – wir sind einfach nur Mama und Kind. Wie vielfältig Bilderbücher sein können, könnt ihr beim Lieblingsbuch des Monats April nachlesen.x     v v h

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Bilderbuchvorstellung im Februar

Heute will ich euch einen ganz besonderen Bücherschatz vorstellen. Das Bilderbuch zog bei uns – eigentlich vor Fasching – ein. Mit Fasching hat es eigentlich gar nichts zu tun, deswege kann ich es auch wunderbar am Aschermittwoch zeigen. Vielmehr können wir es an unserem täglichen Leben spüren. Und dazu kommt, dass die Hauptrolle ein Elefant spielt. Bei jedem Elefanten, denke ich IMMER an die Kaiserin1 und ihre Familie. Das Buch durfte zu uns, weil mich das Titelbild so angesprochen hat. Erst im Nachhinein punktete der Inhalt. Das aber richtig.

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Perfekt (was?)

Es war einmal ein Wasserträger in Indien.
Auf seinen Schultern ruhte ein schwerer Holzstab, an dem rechts und links je ein großer Wasserkrug befestigt war.
Nun hatte einer der Krüge einen Sprung. Der andere hingegen war perfekt geformt und mit ihm konnte der Wasserträger am Ende seines langen Weges vom Fluss zum Haus seines Herren eine volle Portion Wasser abliefern. In dem kaputten Krug war hingegen immer nur etwa die Hälfte des Wassers, wenn er am Haus ankam.

Für volle zwei Jahre lieferte der Wasserträger seinem Herren also einen vollen und einen halbvollen Krug. Der perfekte der beiden Krüge war natürlich sehr stolz darauf, dass der Wasserträger in ihm immer eine volle Portion transportieren konnte. Der Krug mit dem Sprung hingegen schämte sich, dass er durch seinen Makel nur halb so gut war wie der andere Krug.

Nach zwei Jahren Scham hielt der kaputte Krug es nicht mehr aus und sprach zu seinem Träger: „Ich schäme mich so für mich selbst und ich möchte mich bei dir entschuldigen.“ Der Wasserträger schaute den Krug an und fragte: „Aber wofür denn? Wofür schämst du dich?“
„Ich war die ganze Zeit nicht in der Lage, das Wasser zu halten, so dass du durch mich immer nur die Hälfte zu dem Haus deines Herren bringen konntest. Du hast die volle Anstrengung, bekommst aber nicht den vollen Lohn, weil du immer nur anderthalb statt zwei Krüge Wasser ablieferst.“ sprach der Krug. Dem Wasserträger tat der alte Krug leid und er wollte ihn trösten. So sprach er: „Achte gleich einmal, wenn wir zum Haus meines Herren gehen, auf die wundervollen Wildblumen am Straßenrand.“

Der Krug konnte daraufhin ein wenig lächeln und so machten sie sich auf den Weg. Am Ende des Weges jedoch fühlte sich der Krug wieder ganz elend und entschuldigte sich erneut zerknirscht bei dem Wasserträger.
Der aber erwiderte: „Hast du die Wildblumen am Straßenrand gesehen? Ist dir aufgefallen, dass sie nur auf deiner Seite des Weges wachsen, nicht aber auf der, wo ich den anderen Krug trage? Ich wusste von Beginn an über deinen Sprung. Und so habe ich einige Wildblumensamen gesammelt und sie auf Deiner Seite des Weges verstreut. Jedes Mal, wenn wir zum Haus meines Herren liefen, hast du sie gewässert. Ich habe jeden Tag einige dieser wundervollen Blumen pflücken können und damit den Tisch meines Herren dekoriert. Und all diese Schönheit hast du geschaffen.“

Quelle: überliefert

Perfekt was ist das?

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