Adventskalender

Einen Adventskalender schon für die ganz Kleinen? Mein pädagogisches Verständnis, sagt nein. Mein MamaHerz sagt ja.

So hatten wir bereits im letzten Jahr für Junior einen Adentskalender und dieses Jahr hat er wieder einen. Dieser ist ganz einfach gehalten. An einem beleuchteten Ast befinden sich 20 kleine Butterbrottüten. Jede einzeln Mit Packpapier verschönert. Dazu gibt es 4 Päckchen, die daran hängen. Die einzelnen Tüten haben keine Zahlen, Junior darf jeden Tag ein Päckchen abschneiden und öffnen. Ohne Reihenfolge. Eiinfach nur nach Laune. Immerhin ist er erst zwei Jahre und die Zahlen helfen hier nicht weiter.

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In den Säckchen ist jeweils eine Figur seiner Kinderkrippe. Zusätzlich befinden sich darin, Steine, Rinde, Stroh, eine Kerze,… viele Kleinigkeiten die Krippe eigen machen und eben 24 Tüten ergeben. Am Sonntag haben wir gemeinsam einen Weg gelegt und den Stall aufgestellt. So wird er jetzt Tag für Tag, einen Teil der Krippe erhalten, kann diesen auf den Weg dazustellen, gestalten, damit spielen, umstellen usw. Somit kann er einen schönen Bezug dazu finden und seine eigene Weihnachtsgeschichte nachspielen.

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An unserem Frühstücksplatz ist der Adventsstamm https://wheelymum.wordpress.com/2015/11/27/grunzeug/ dieser wird ab morgen immer angezündet, während wir frühstücken und Tag für Tag wird eine einzelne Kerze abgebrannt.20151127_142440

Darauf freue ich mich schon besonders. Denn es ist eine kleine Ruheinsel. Dabei lesen wir eine Adventsgeschichte und starten dann gemeinsam in den Tag.

Der Mann und ich haben auch einen gemeinsamen Adventskalender. Unser Adventsfenster. 20151128_154838

Unser Fenser zwischen Küche und Flur wird mit Packpapier abgedunkelt. In das Packpapier sind 24 Fenster geschnitten. Jeden Tag wird ein Fenster geöffnet und so wird es immer heller in der Küche. Diesen Kalender haben wir schon viele Jahre, ich habe aber entdeckt, dass auch die http://naturkinder.com so einen ähnlichen Kalender schon hatten.

Mein ❤ Mann und ich haben jeweils 12 Fenster gefüllt. Dahinter befinden sich Geschichten, eine Einaldung zum Essen, einen Abend indem einer einen Babysitter organisiert hat, ein Tag Urlaub oder ähnliches. Dieser Kalender steht für Paarzeit. Von mir für dich. 24 kleine kleine Auszeiten und einfach nur dem anderen eine kleine Freude machen. Ein echter ❤ Kalender. Von ❤ zu <3.

 

Ok, und da wir manchmal einfach etwas zuviel des Guten wollen, gibt es das 2te Jahr hier eine Adventsspirale. Diese haben wir am Wochenende in Familienarbeit gebunden.

Die Grundlage bietet ein 8Meter langer, mit Sand gefüllter Stoffschlauch. Dieser wird mit sämtlichem Grünzeug umwickelt und gebunden.

In der ersten Nacht stürmte es heftig. Ich hatte schon Sorge, dass die ganze Spirale sich im Vorgarten verteilt hat. Aber sie hielt. So konnten wir gestern Abend zum 1. Advent das erste Adventslicht entzünden.

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Jeden Abend werden wir an unserer Adventsspirale ein weiteres Licht entzünden. Die 4 Adventssonntage werden in roten Laternen dargestellt. Dazwischen finden sich weiße Kerzen. Nach und nach wird sie immer mehr erleuchtet werden. An Heilig Abend werden wir die Spirale gemeinsam begehen (ich ja nach Tagesform, denn Rollstuhlbreit ist sie leider nicht) und so nochmal ganz bewusst zur Ruhe kommen.

Die Adventsspirale ist für jeden sichtbar, der durch unsere Straße fährt. Sie soll zum Anschauen, Überlegen, Innehalten einladen und gleichzeitig einen Abendlichen Treffpunkt für Kinder, Nachbarn, Freunde und Bekannte darstellen.

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Wochenende in Bildern 1. Advent

Unser Wochenende war geprägt von viel frischer Luft, vielem und gutem Essen und natürlich dem 1. Advent. Nach und nach verwandelt sich die Wohnung in einen Ort der nach Advent aussieht und so duftet, überall gibt es Kleinigkeiten zu entdecken. Fertig dekoriert ist aber noch lange nicht, bis Weihnachten wird hier das ein andere noch dazu kommen, sich weiterverändern und noch vieles mehr. Der Adevntskalender hängt un ddarf am Dienstag geöffnet werden, auch unser Adventfenster hat seinen Platz eingenommen. Aber seht selbst.

Direakt nach dem Aufstehen, schauten wir aus dem Fenster und siehe da… Schnee(regen) ok. Eigentlich war es Regen mit ein paar Schneeflocken, aber die Freude über den Schnee stellt alles andere in den Schatten.

Nach dem Frühstück, verwandle ich mit einer kleinen großen Weihnachtselfe, die Wohnung in adventliche Stimmung:

Herzlich Willkommen im Adventswunderland

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Es gibt ein paar schöne kleine Ecken, in der Küche ist der Mittelpunkt der Adventskranz und der Frühstücksstamm.

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Kleiner grüner Kanz, schenck uns deinen Glanz,… einfach und nur einfach.

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Die Adventskalender werden befestigt.

und dazu erklingt die passende Weihnachtsmusik für Junior und mich.

 

Beim Blick aus dem Fenster sehen wir, dass bei unserem Nachbarn die große Gartenaktion startet. Junior und sein Papa machen sich gleich auf den Weg um zu helfen und die Sandberge zu genießen.

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Nach der Mittagspause, sind wir wieder alle im Garten. Wir wollen unsere Adventsspirale für den Vorgarten binden.  Dazu braucht man viele Äste, Zweige und Tannen und etwas Geduld. Junior ist beigeistert von seinem Papa und ruuft ihm immer zu: „Papa, gut machst du des“.

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So schön die Spirale auch wurde, es gibt einfach viel Dreck. Also muss man noch den Hof kehren.

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Nach 3 Stunden im Garten gibt es ein leckeres Abendessen für uns alle. selbstgemachte glutenfreie Burger.

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Am Sonntag morgen haben wir wir Frühstücksbesuch. Von meiner Oma und Opa. Den Urgroßeltern von Junior, die er über alles liebt.

Dazu gibt es einen leckeren Frühstückstisch und ein 3 Stündiges Frühstück.

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Nach so viel Essen und sitzen, mussten wir raus. Heute hat es leider immer wieder etwas geregnet.  3 Grad kühler und es wäre Schnee

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Wir gehen in die Stadt in den großen Park. Dort gibt es immer viel zu entdecken.

Heute ist auch der Weihnachtsmann dort zu Besuch. Auch wenn sein Platz noch leer ist, als wir ihn sehen, versteckt sich Junior lieber hinter seinem Papa.

Nach einer Stunde im nassen kalten Wetter, kommt uns der gestern eröffnete Hallenspielplatz gerade recht.

Auf dem Weg zum Auto sehen wir noch einen Planwagen.

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Es ist eine rießige Krippe aus 2 Meter großen Holzfiguren aufgestellt.

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Wieder zu Hause sind wir zimelich durchgeforern und gönnen uns einen leckeren Milchreis mit Kirschen, Zimt und Zucker. Das wärmt den Körper und die Seele.

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Als es dunkel wird, wird die erste Kerze für 1. Advent an der Spirale entzündet.

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Papa und Junior baden, spielen und kuscheln noch während ich mit meiner aller liebsten Lieblingsfreundin, die ich viel zu selten sehe, zum Schattentheater gehe.

Schneeflöckchen

Carola von Frische Brise hat ein so leckeres Rezept von Schneeflöcken die auf der Zunge zergehen http://frische-brise.blogspot.de/2014/12/schneeflockchen-weirockchen.html  Diese musste ich einfach ausprobieren. Damit Junior diese auch gut verträgt, habe ich sie glutenfrei abgewandelt. Sie war damit einverstanden, dass ich dieses Rezept hier veröffentliche.

Achtung der zarte Schnee kommt. Ihr baucht dazu:

250 g Butter

100 g Puderzucker

Eine Vanilleschote

250 g Speisestärke

120 g Glutenfreies Mehl (keine Mischung)

1/2 Tl. gemahlene Flohsamenschalen

 

Butter und Zucker Schaumig rühren. Die trockenen Zutaten vermischen und zu dem Schaum sieben. Dann alles gut verkneten und mind. 1 Std. kalt stellen.

Ist der Teig durchgezogen ist er weich, aber nicht klebrig. Danach kirschgroße Kugeln formen und vorstichtig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Etwas Abstand lassen, da sie noch etwas auslaufen. Mit einer Gabel vorsichtig die Oberfäche mamorieren. Dazu die Gabel immer wieder in Stärke tauchen.

Jetzt mit Ober – und Unterhitze auf der mittleren Schiene 12 Min backen. Sie sollen noch recht hell sein.

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Durch das Maismehl sind sie etwas süß und ich habe aus diesem Grund auf das nachträgliche Bestäuben mit Zucker verzichtet. Kann man aber gerne noch machen.

Und dann…. lasst es schneien… Ich hoffe der Schnee kommt bald zu uns.

24.1.14 Schnee (11)

 

Friday five

Es hat mir viel Freude bereitet, letzte Woche an den Friday five teilzunehmen. Diese Woche war ziemlich turbulent und auch von körperlichen Einschränkungen geprägt. Zuerst dachte ich, ich lasse diese Woche aus. Aber nein, gerade in solchen Wochen kann Reflexion ganz besonders wichtig sein, um sich auch die Momente bewusst in Erinnerung zu rufen, für die man Dankbar sein sollte. Diese Woche sind das:

  1. Entschleunigen   *    Die Welt hält nicht still. Diese Woche war ich sehr mit mir beschäftigt, körperlich wie geistig. Dadurch habe ich mich von dem Alltagsdruck und meinem Streben nach Perfektionismus etwas entfernen können. Das tat sehr gut. Und es tat gut, einfach mal ein schönes Buch zu lesen.
  2. Die Kuschelzeit mit meinem Sohn   *   Er wird immer agiler, entdeckt seine Welt und traut sich auch alleine irgendwo hin. Wenn er dann wieder kommt, kuschlet er sich an mich, möchte auf den Schoß, und sagt: Mama, lieb hab dich. Das sind die schönsten Momente. Mehr Dankbarkeit kann ich nicht empfinden.
  3. Die eigene Angst zu besiegen   *    Am Mittwoch war ich mit einer Freundin bei Hair. Es war eine tolle Insizinierung mit Weltkasse Sängern. Die erste halbe Stunde saß ich so angesapnnt im Musical, weil ich immer Angst hatte. Bei jedem Knall (und davon gab es  einige) zuckte ich zusammen und am liebsten wäre ich direkt nach Hause. Ich hatte Angst vor einem Terroranschlag. Angst nicht mehr nach Hause zu kommen. Ich habe durchgehalten, mich der Angst gestellt. Und es war schön.
  4. Mein Herzmann   *    In Zeiten in denen es mir körperlich nicht gut geht, geht es mir schnell auch seelisch schlechter. In dieser Phase bin ich wirklich anstregend. Mein Mann steht zu mir, rüttelt mich wach und bleibt einfach an meiner Seite. Egal was ist. Dafür liebe ich ihn.
  5. Die Adventszeit    *   Langsam, ganz langsam verwandelt sich unsere Wohnung in Advent. Ja, noch kein Weihnachten. Bei uns ist Advent. Jedes Jahr sieht dies anders aus… und so wollte wohl jemand dass es dieses Jahr alles langsam ins weiß getaucht wird. Das beruhigt mich. Und es ist ganz anderes als das Jahr zuvor. Nicht so üppig und es gefällt mir sehr gut. Ich fühle mich wohl zu Hause.

Grünzeug

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Freitag ist Grünzeugtag bei http://naturkinder.typepad.com/

Jeden Freitag sammeln wir EURE Grünen Ideen rund um die Themen Natur und Kinder. Was habt Ihr diese Woche mit den Kindern unternommen, entdeckt, gebastelt, gekocht? Das hier ist ein Ideenpool für nachhaltig Kreatives, Outdoor-Aktivitäten, Familienrezepte, für alles, was GRÜN ist halt.

So kurz vor der Adventszeit gibt es hier viele grüne Ideen bei uns zu Hause. Eine meiner Lieblinge und gleichzeitig unser täglicher Gutenmorgen Adventskalender möchte ich heute zeigen.

 

 

Ihr braucht dazu:

Ein Stück Holz (unseres ist ca. 70 cm lang)

24 Bienenwachskerzen (klein) Oder Christbaumkerzen

und einen Bohrer.

Jetzt bohrt ihr die 24 Löcher in das Holz.

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Danach steckt ihr die Kerzen hinein. Fertig.

 

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Bei uns wird dieser Stamm jeden Morgen auf den Frühstückstisch gelegt. Das sanfte Licht und der Duft der Kerzen ermöglichen uns einen gemütlichen Start in den Morgen. Eine Kerze wird angezündet und dann darf sie in Ruhe abbrennen. Am nächsten Tag ist die nchste Kerze an der Reihe. So brennt jeden Tag nur ein kleines Licht und man kann sich ganz darauf konzentrieren. Am Stamm selbst kann man schön erkennen, wie Weihnachten immer näher rückt.

 

 

 

 

 

Leben als Wheelymum (5) Weihnachtsmarkt

Dieser Artikel könnte auch unter dem Motto: „Die Welt mit Kinderaugen“ stehen. Manchmal sind nämlich die Blickwinkel zwischen mir als wheelymum und den Kindern ziemlich ähnlich. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Süßer die Glocken nie klingen,… Jingel Bells, Jingel Bells… ich höre die Glocken klingeln. Es wird immer lauter. Der 1. Advent steht vor der Tür. Damit auch die Zeit der Weihnachtsmärkte. Und die Zeit der Weihnachtsmusik auf den Weihnachtsmärkten. Diese Musik klingt mir in den Ohren. Immer lauter. Warum?30.11.13 Weihnachtsmarkt Speyer  (2)

Ich glaube das ist das Einzigste was mich an Weihnachtsmarktbesuche erinnert. Ja, ich mag Weihnachtsmärkte. Die Lichter, die Düfte, die Fressbuden, Treffen mkit Freunden,…

Um genau zu sein: Ich mochte sie. Als ich sie noch aus Erwachsenersicht betrachten konnte. Jetzt, mit Kinderaugen und aus dem Rollstuhl, sind sie für mich der persönliche Horror. Es klingelt überall. Man ist Mitten in der Masse und dennoch unsichtbar.  Kein Mensch schaut dich an. Es wird voll. Immer voller. Du siehst auch keine Gesichter. Nur Bäuche, Jacken und Taschen. Wenn du etwas erkennen möchtest, dann musst du nach oben schauen. Kurzzeitig geht das. Auf Dauer verspannt sich der Nacken, die Mütze verrutscht, es wird ungemütlich. Die Lichter blinken ganz weit oben und man kann sie kaum erkennen. Zwischendurch sagt dir jemand: Schau mal, da oben. Wieder reckt man seinen Kopf nach oben und erkennt nichts. Nur andere Köpfe die auf einen herabschauen oder wild und irr durcheinander sprechen. es wird lauter und voller. Wieder hört man Jingel Bells und denkt vielleicht: Ihr Glocken, es reicht. Seid bitte endlich still. Aber kein Erbarmen. Es geht weiter. Wir kämpefn mit der Masse. Vorbei an Holzhütten, bei denen wir, wenn wir Glück haben, die erste Reihe sehen. Viel wahrscheinlicher ist aber, dass wir nur die Holzverleidung sehen. Oder eben die Bäuche anderer Menschen. Oder ihre Hinterteile. Die sind meistens nämlich passgenau auf unserer Höhe… dick verpackt, an die wir gelegentlich stoßen. Denn der große Weihnachtsmarkt-Besucher neigt dazu nicht zu beachten, was sich auf Hüfthöhe bewegt, vor allem dann nicht, wenn er Glühwein im Magen oder in der Tasse hat. Wenn die dann überschwappt, wird geflucht und manchmal bekommen wir den warmen und klebrigen Inhalt ab.  Es wird gedrängelt und geschubst, die schmalen freien Wege sind zu eng. Es wird voller. Jingel Bells.

Wir suchen uns einen Platz und es werden Punsch und Würstchen geholt. Sollte man einen Stehtisch erwischen, könnte uns dieser als Regenschirm dienen. Aber gemütlicher wird das Ganze dadurch nicht. Die Tische sind viel zu hoch. Es wird noch voller und die Glocken werden lauter. Es bilden sich Menschentrauben. Entweder um uns herum, oder aber neben uns. Wir bekommen ein Würstchen in die Hand gedrückt, evtl. werden uns wieder Lichter gezeigt und mit viel Glück, redet eine Person mit uns. In der Gruppe dabei, sind wir aber nicht. Wir sind schlichtweg ein Stockwerk zu tief. Dabei wird man wieder angerempelt, vielleicht fällt dann auch noch die Wurst aus der Hand oder der Punsch wird verschüttet.

Weihnachtsmarkt_Ffm_Karussell_DSC_6435.jpgDann, ja dann sehen wir das Karusell. Alle wollen da mitfahren. Die Kinder, die Rollstuhlfahrer und wenn Ihr liebe Leser, einmal für 5 Min auf einem Weihnachtsmarkt, unsere Position eingenommen habt, dann bin ich mir sicher, dann wollt ihr auf auf das Karusell. Und ja, dann weint ihr auch, wenn ihr gesagt bekommt: Es ist jetzt Schluss, komm wir gehen weiter. Denn dann klingen Sie wieder:  die Glocken und Jingel Bells.

 

 

Leben als Wheelymum (4) Spielplätze

Wir leben in einer Wohnung in einem Haus. Mit Garten. Das Problem liegt allerdings darin, dass dieses Haus freistehend und  der Garten und Hof an vier Seiten hin offen sind. Zu den Nachbarn hinter dem Haus, haben wir Grünpflanzen. An einer Seite ist zwischen Haus und Nachbarn Rasen und dann kommt eine 1 Meter hohe Mauer. Die beiden anderen Seiten sind offen. Diese zu schließen liegt nicht in unserer Macht und ebenso nicht in unseren finanziellen Verhältnissen.

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So können wir im Garten spielen und im Sommer sind wir hier auch wirklich viel draußen, aber es ist immer mit einem gewissen Restrisiko verbunden. Junior ist jetzt 2,5 Jahre alt. Er ist mitten in der Autonomiephase.  Wenn ich es nicht besser wüsste, ginge ich davon aus, er hätte diese Phase erfunden. Persönlich. Das bedeutet aber auch, dass er nicht immer hört oder aber ganz verträumt die Grenzen überschreitet. Ich muss mir hier immer wieder vor Augen halten wie alt er doch ist. Wobei ich schätze, dass es auch ganz unabhängig davon wäre. Es würde wahrscheinlich ein Ball reichen, der davon kullert und er rennt hinterher.  Leider kann ich dann aber nicht immer so schnell reagieren wie es sein müsste, oder wie ich es gerne hätte. Aus diesem Grund suchten wir einen Spielplatz in unserem Dorf.

Es war einmal eine Mama mit Rollstuhl und ihr kleiner Sohn. Die beiden machten sich zu Hause fertig, der Junge suchte ganz aufgeregt seine Sandelsachen zusammen, verstaute alles selbstständig im Kinderwagen, setzte sich hinein und wartete auf seine Mama. Diese setzte sich in den Rollstuhl und die beiden fuhren los. Hinter einer niedrigen Bordsteinkante fanden sie ein Tor. Das wurde geöffnet und dahinter befand sich eine Rutsche, ein großer Sandkasten mit Baumstämmen umrandet, eine Wippe und ein Klettergerüst. Unter ihren Füßen war Rasen und es stand ein großer Baum in der Mitte, der Schatten spendete. Sie verbrachten hier eine Stunde, es kamen andere Kinder dazu und sie spielten miteinander.

Ja, das ist eine schöne Geschichte. Hier bei uns in der direkten Umgebung (5km) gibt es 8 Spielplätze. Acht!!!! und wisst ihr was? Keinen davon können wir nutzen.

  1. Ist gerade 100 Meter von unserem Haus entfernt. Dieser ist eingezäumt und man kann ihn nur von einem Eingang aus erreichen. Dieser Eingang ist aber so eng, dass ich mit dem Rollstuhl nicht durchkomme.
  2. Ist ein Spielplatz für Jugendliche. Dort gibt es eine Kletterwand, und viele unterschiedliche Klettergeräte. Hier kann ich Junior einfach nicht die nötige Hilfestellung geben.
  3. Ein Traum von einem Waldspielplatz. Leider liegt dieser in einer Sackgasse am Waldesrand. Auch er kann nur von einer Seite aus besucht werden und an dieser Seite ist ein 18 cm hoher Randstein.
  4. Dieser Spielplatz liegt direkt am Feld ist zu dieser Seite auch offen. An guten Tagen, traue ich mir hier einen Besuch zu. An anderen leider nicht, da ich keine Chance habe, Junior im Feld einzufangen.
  5. anderer Spielplatz – gleiches Problem wie bei Nr. 1
  6. Dieser Spielplatz ist nach allen Seiten hin offen und es sind 50 Meter bis zu einer Straße
  7. Wasserspielplatz. Hier hat sich unsere Stadt selbst übertroffen. Ein Wasser – Matsch – Spielplatz aus Sandstein. So etwas wünsche ich jedem Ort. Was allerdings echt schade ist, dass er im Sommer (wenn man nun mal matscht) in der prallen Sonne liegt und es keinen Schatten gibt. Mein Problem hier ist aber, dass direkt hinter dem Eingang tiefer Sand beginnt. Hier kann der Rollstuhl nicht fahren.
  8. Naja… dieses Fossil nennt sich noch Spielplatz, besteht aber eigentlich nur noch aus einer Schaukel und einem kleinen Sandhaufen.

Es ist schade, dass hier so wenig an Barrierefreiheit gedacht wurde. Hin und wieder gehen wir auf den Spielplatz beim Feld. Mit anderen Eltern auch mal auf einen anderen. Aber eigentlich merkt man gerade hier, welche Hindernisse sich ergeben. Schon ein Randstein kann mich von meiner Umwelt fernhalten. Das macht mich traurig. Ich habe mich an die Stadtverwaltung gewandt in der Hoffnung, dass sich hier etwas ändert. Und sollte das nicht möglich sein, so wollte ich sie zumindest darauf hinweisen, bei weiteren Planung etwas genauer nachzudenken.

Denn wenn wir auf dem Spielplatz sind, kommen wir gut klar. Auf einer großen Wippe z.b. kann ich gemeinsam mit Junior wippen. Auch vom Rollstuhl aus, kann ich ihn in der Schaukel anschucken und sandeln geht sowieso immer. Rutschen macht er, wenn er es möchte und sich traut. Ich warte am Ende und fange ihn auf. Und klettern, ja klettern, tut er für sein Leben gern. Da vertraue ich schon immer auf ihn. Er macht genau das was er kann und probiert und entdeckt. Dabei würde ich ihm nur gerne zur Seite stehen. An seiner Seite sein und ihn nicht alleine lassen müssen.

 

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Das Positive daran? Ich muss mich nicht über die unterschiedlichen Typen von Spielplatzeltern ärgern  oder mir Gedanken darüber machen ob man auf dem Spielplatz nun ein Handy benutzen sollte oder lieber nicht. Also versuchen wir es doch mit Garten und Wald und viel Vertrauen.  Not macht erfinderisch.

 

 

Leben als Wheelymum (3) Einkauf

Der Kühlschrank ist hell, die Nudeln sind leer. Junior verlangt nach einem Joghurt. Auf die Antwort: Wir haben momentan keinen, lacht er mir entgegen: „Mama, erst eindaufen müssen.“
Ja, wie recht er hat. Wir müssen einkaufen gehen. Ein normaler Alltagspunkt in allen Familien. Von einigen gehasst, von anderen geliebt. Bei den meisten als notwendiges Übel anerkannt.

 
Und bei uns… ja bei uns ist das so:
Einmal in der Woche machen wir einen Großeinkauf. Das bedeutet, der Mann fährt mit dem Auto zum Supermarkt, Junior im Kindersitz, ich auf dem Beifahrersitz und der kleine Aktivrollstuhl im Kofferraum. Dann arbeiten wir unsere Einkaufsliste ab und nehmen meistens leider auch noch das ein oder andere so mit. Soweit so gut. Da unser Kühlschrank nur eine begrenzte Fassungskapazität hat, kann ich leider nicht so viel einkaufen, wie ich tatsächlich für eine ganze Woche benötige. Zudem gibt es einfach Lebensmittel, die man frisch kaufen sollte.
Wenn also Dienstagmorgens der Joghurt leer ist, so habe ich die Möglichkeit, auf das Wochenende zu warten oder selbst mit Junior einkaufen zu gehen. Kleinere Erledigungen gehen ganz gut. Ich ziehe Junior an und wir treffen uns vor der Garage. Dort setzt er sich (noch) in seinen Kinderwagen und ich steige auf den Elektrorollstuhl um. Ich stelle meine Beine auf die Kinderwagenachse und wir fahren los.
Mittlerweile kenne ich bei uns im Ort alle Wege, die ich gut befahren kann. Immer wieder kommen uns Bordsteinkanten in die Quere, die wir so einfach nicht überwinden können.

 
Wir wohnen in einem kleinen Dorf. Hier gibt es noch echte Handwerksbäcker, einen Metzger und 2 Gemüseläden. Leider ist keines dieser Geschäfte barrierefrei. Wenn ich genau weiß, was ich benötige, so fahre ich zu diesen Geschäften, warte vor der Tür (oder lasse Junior die Treppe hochsteigen und klopfen) bis ein Kunde kommt. Dieser gibt im Laden beschied und ein Mitarbeiter kommt heraus. Ich sage diesem, was ich benötige, er geht zurück in den Laden und bringt mir danach die Ware heraus. Dorfleben halt. Herzlich und Gemeinschaftlich. Trotz Barrieren. Trotzdem ist dies anstrengend und einen richtigen Familieneinkauf kann ich so nicht erledigen. Bleiben die Discounter.

 
In einem Supermarkt gibt es allerhand Lebensmittel, die auch ein Erwachsener nur auf Zehenspitzen erreichen kann. Für jemanden, der im Rollstuhl sitzt, kleinwüchsig ist, oder für die nette ältere Frau vor mir, ist es unmöglich diese zu erreichen. Wenn man Glück hat, findet man einen netten Angestellten, der schnell helfen kann. Und viel zu tun haben sie oftmals auch, so, dass sie hilfesuchende Kunden gar nicht registrieren. Bleiben andere Kunden. Hier habe ich schon 2x schlechte Erfahrungen gemacht. Einmal wurde mir sogar während ich um Hilfe gebeten habe, mein Geldbeutel aus der Tasche geklaut.
Ein Hauptthema dabei ist aber, dass man mich nicht sieht! Wenn ich alleine mit Junior im Supermarkt bin, wird mein Kind angesprochen. Mir wird zwar meistens Platz gemacht, aber angesehen? Kaum jemand schaut mir in die Augen. Es sei denn die Leute kennen mich. Auch das kommt auf dem Dorf vor. Und es ist schön. Angesehen zu werden. Gesehen zu werden.
Es ist und bleibt schwierig. Zu Beginn bin ich öfters gescheitert beim  „einkaufen fahren“. Auf meinem Schoß habe ich einzelne Lebensmittel so drapiert, dass sie nicht runter fallen können, doch als er sich mühselig daran macht, eine Konservendose vom Regal zu holen, kullern mir natürlich Sack und Pack auf den Boden. Keiner half. Keiner half!  Erst als ich um Hilfe gebeten habe.

Das eigentliche Problem ist doch, dass die Beschaffung lebensnotwendiger Lebensmittel eingeschränkten Menschen eine Tortur sein kann. Zumindest hier bei uns auf dem Dorf. Wie das in Großstätten ist, kann ich nicht beurteilen.Versucht beim nächsten Einkauf einfach mal,etwas aus der Kühltruhe herauszuholen, ohne euch zu bücken. So viele kleine Dinge, die sich summieren und es dann insgesamt doch schwierig machen. Ein kleiner Ansatz wäre aber schon, den Einkauf im Laden nicht auf dem Schoß oder in einem kleinen Körbchen, transportieren zu müssen.  Es gibt sie, die rollstuhlgerechten Einkaufwagen. Doch leider nirgendwo in meinem direkten Umfeld. Das wäre vielleicht ein erster Schritt.
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Während ich hier sitze und diesen Blogspot schreibe, reift in mir die Idee, dies zu ändern. Ich werde in den nächsten Tagen, die Geschäfte darauf aufmerksam machen und gezielt nachfragen. Inklusion und Barrierefreiheit muss stattfinden. Hier. Mitten unter uns. Nicht mit abstrakten Projekten.

Was leider auch gerne vergessen wird, ist genühgend Platz in den Gängen zu lassen. Manchmal – gerade wenn frische Ware ausgeräumt wird – gleicht der Einkauf einem Hindernislauf in einem Labyrinth. Jeder cm wird perfekt ausgenutzt. Die Einkaufwagen passen durch. Aber ein E – Rolli, der breiter ist als ein klassischer Einkaufwagen? Dazu noch mit einem Kinderwagen? Es ist schwierig und eine Herausforderung.

Auch die Kassenbänder sind sehr hoch. Es ist eine Anstregung die Artikel auf das Band zu legen und sie danach in den Kinderwagen und meine Tasche zu verstauen. Das Ganze noch bei dem Tempo, das in der Kasse herrscht.  Junior hilft mittlerweile fleißig mit und es macht Spass mit ihm. Ja. trotz aller Schweirigkeiten bin nich froh, dass ich zumindest einen kleinen Teil alleine bewältigen kann. Zusammen mit ihm. Wie eine „normale Mama mit ihrem Kind“.

 

* Ich schreibe hier über einen normalen Lebensmitteleinkauf. Drogerie, Kleidung usw. kann ich bei uns im Ort nicht kaufen. Aus diesem Grund kann ich dies nicht ohne Hilfe erledigen.

 

Leben als Wheelymum (2) Alltag oder so

Unser Alltag zu Hause, sieht etwas chaotisch aus, jedoch nicht viel anderes als bei Eltern ohne Rollstuhl. Denke ich zumindest. Planen lässt sich unser Tagesablauf so gut wie gar nicht – diesen Eindruck vermittelt mir mein Tag. Andereseits geht ohne Planung gar nichts. Ihr merkt eine Zwickmühle. Wie bei vielen Familien.

Mit Beginn der Schwangerschaft, die für uns wirklich eine große Überraschung und ein medizinisches Wunder, stellten sich mir so viele offene Fragen. Ich wurde unsicher und es war niemand da, der meine Fragen kompetent beantworten konnte. Ich hatte großes Glück, eine tolle Hebamme gefunden zu haben, die sich mit mir dieser Herausforderung stellte. Heute weiß ich, dass man keine Angst haben darf, sondern alles einfach angehen muss.

So wachen wir jeden Morgen gemeinsam auf. Ich wechsle von meinem Traumluxusbett mit einem Rutschbrett in den Rollstuhl und mache zuerst einmal Kaffee. Junior turnt auf mir herum und fordert gleich sein Frühstück ein. Der Mann macht sich fertig und danach gibt es Kaffee. Ich nehme meine Medikamente und der Mann hilft mir mich fertig zu machen und wickelt meine Beine, gegen die Thrombosegefahr. Danach verabschiedet er sich und Junior und ich räumen die Küche auf. Jetzt beginnt der erste große Tageskampf. Junior muss angezogen werden. An einigen Tagen klappt das, mit 2, 6 Jahren ganz gut an anderen könnte ich meinen, er hat einen Zappelphilipp verschluckt und schmeißt alle Körperteile von sich. Nach diesem nervenaufreibenden Tagespunkt, spielen wir gemeinsam, lesen oder malen. An Tagen an denen ich vormittags keine Therapie habe, bekommen wir Besuch. Da ich selbst kein Auto fahren kann und die meisten Freunde nicht bei uns im Ort wohnen, kommen die Leute meistens zu uns. An den meisten tagen kommt aber der Opa von Junior. Er fährt mich zur Therapie (Physiotherapie und Ergotherapie) und beschäftigt sich in der Zwischenzeit mit Junior. Nach einer Stunde holen sie mich ab und wir gehen nach Hause.

Gegen 12 Uhr gibt es bei uns ein warmes Mittagessen. Das kann ich leider nur am Wochenende oder wenn der Mann zu Hause ist, selbst kochen. An Werktagen werden wir von Oma, Nachbar und Urgroßmutter bekocht. Dafür bin ich sehr dankbar. Natürlich hat das auch Vor – und Nachteile. Dazu aber ein andermal mehr.

Nach dem Mittagessen heißt es Spülmaschine einräumen, anschalten, Telefon herunterlegen und dann gehen Junior und ich uns ausruhen. Das bedeutet wir leige beide im abgedunkelten Sxhlafzimmer, kuscheln und wer einschlafen will, darf schlafen. Das dauert bei unior meistens nicht lange. Er freut sich auf diese Zeit und fordert sie auch selber ein. Ich rolle ihm ins Schlafzimmer hinterher und genieße diese Ruhe. Mein Kopf würde in dieser Zeit gerne etwas erledigen, aufräumen, schreiben, lesen oder ähnliches. Aber mein Körper fordert diese Ruhepause. Ich hoffe sie hält noch lange an. Nach ca. 2 Stunden stehen wir auf, ich richte einen Obstteller und danach ziehen wir uns an und gehen raus. In unserer Nähe gibt es einen Spielplatz den Junior und ich nutzen können. Auch dies wird in dieser Woche noch Thema sein. Meistens bleiben wir im Garten oder gehen noch eine Kleinigkeit einkaufen. Jetzt wo es schon früh dunkel wird, sind wir spätestens um halb 5 – 5 wieder zu Hause. Wir spielen, lesen, singen,…. und dann kommt der Papa.

Das bedeutet für Junior Freude pur. Für mich Erleichterung der Zeitpunkt an dem mein Körper sagt, ich kann nicht mehr. Für Papa bedeutet das nun viel Arbeit. Für den kleinen Mann da sein, liegengebliebens aufarbeiten, mich versuchen zu entlasten. Wir essen abends gemeinsam und danach hilft mir der ❤ Mann beim duschen. Junior ist im Bad dabei oder spielt in dieser Zeit alleine. Danach räume ich die Spülmaschine aus und mache die Küche sauber. Der Papa macht Junior Bettfertig. Wir treffen uns alle im Bett und lesen eine Geschichte. Danach sagt der Papa Gute Nacht und gibt uns allen einen Kuss. Auf ihn wartet jetzt noch Wäsche, der Müll, eine Dusche,…. und dann der Fernseh, oder Pc oder Sport.

Junior und ich singen noch ein Gute Nacht Lied und dann endet mein Tag zur gleichen Zeit wie der unseres Sohnes. Ich würde gerne noch aufbleiben, aber um 19.30 Uhr ist mein Körper so platt und schwer, dass dies einfach nur ein Wunsch ist. Dafür schlafe ich bis 24 Uhr. Gut, tief und fest. Danach werde ich immer wieder von Schmerzen oder Junior kurz geweckt. Aber das ist ok….

Zwischen halb 6 und 6 starten wir ohne Wecker in einen neuen Tag.

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Das Leben als Wheelymum (Teil 1)

Die Ereignisse in der Welt und die Vorweihnachtszeit haben mich so eingeholt, das ich fast das eigentliche Thema meines Blogs aus den Augen verloren habe.

Die Besonderheiten des Elternsein, wenn ein Elternteil behindert ist. Diese Woche möchte ich jeden Teig einen kleinen Artikel posten, der auf dieses Thema aufgreift. Es wird leider nicht allzu spannend werden. Alltag eben. Ihr kennt das bestimmtf. Dennoch gehe ich davon aus, dass ich euch die Ein – oder andere Sichtweise zeigen kann, die evtl. in Vergessenheit geraten ist oder euch vielleicht sogar vollkommen neu ist.

Das ich diese Punkte am Anfang etwas vernachlässigt habe, weil der Alltag und das reale Leben einfach dazwischem kam, zeigt eins:

Auch behinderte Eltern sind ganz normale Eltern… sie leben ihr Leben und ihren Alltag. Dieser wird nicht permanent von der Behinderung bestimmt. Und das ist gut so.