Lasst uns ein Leuchtturm sein #wirfürhannes #diy

Nach den Ereignissen der letzten Tage und nach dem ich gestern so geschockt war, das ein lieber Bloggerfreund den Freitod wählte, überlegte ich die ganze Zeit, was ich schreiben könnte. Aber mir fehlen die Worte. Bea, Jessika und viele andere haben das in wundervoller Weise getan. Weiterlesen

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Reisen mit Behinderung

Sommerzeit – Urlaubszeit. Reisen sind etwas tolles. Ich könnte an jedem Wochenende irgendwo hinfahren. Raus aus dem Alltag, neue Umgebung und neue Eindrücke. Wie funktioniert:

Urlaub mit Behinderung?

Das dies leider nicht immer so einfach ist, darüber habe ich bereits berichtet. Es kann aber auch ganz anderes gehen. Susanne Vortkamp – Lutz leitet das Unternehmen Intekreativ. Darunter gibt es einen Bereich, der  sich auf Familienurlaube spezialisiert hat – für behinderte und nicht behinderte Menschen. Sie übernehmen die Planung und Buchung und sind Ansprechpartner. Wie das genau aussieht, hat sie mir in einem Interview erzählt.

 

1.) Hallo Susanne, du hast ein Reiseportoal für Familien gegründet. Ihr bietet auch barrierefreie Reisen an. Wie und wann seit ihr auf diese Idee gekommen?

Die Idee entstand eigentlich aus dem Kundenwunsch. Wir bieten ja schon lange Tagesprogramme an. Hierbei machen wir Ponywanderungen, Lamatouren, und viele andere Dinge. Ebenso unsere Ferienprogramme in Kaiserslautern sind inzwischen sehr beliebt geworden. Da fragten uns Kunden ob man mit uns auch verreisen könnte, bei uns wäre es so schön. So entstand die Idee auch Reisen anzubieten und diese auf einem eigenen Portal zu präsentieren.

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Friday Five

Es ist eine Woche vergangen, die es mir (eigentlich)sehr einfach macht, dankbar zu sein. Trotzdem fällt es mir, da ich immer wieder an Chris und seine Familie Chris und seine Familie denken muss. In unserer Woche war viel Bewegung. So viele Punkte waren offen, mussten zunächst noch abgeklärt werden oder wir mussten einfach aushalten und warten. Irgendwie hat sich über einen längeren Zeitraum vieles angesammelt und in der vergangenen Woche hat sich hier etwas bewegt. Aus diesem Grund setzte ich die Friday Five von Buntraum heute unter das Motto Klarheit. Weil ich dankbar für diese Klarheit bin. Weiterlesen

Geschenke zur Geburt (1) – Stillkugeln

Hier kommen gerade ziemlich viele Babys zur Welt. Und es stellt sich immer wieder die Frage: „Was schenkt man den frisch gebackenen Eltern und den kleinen neuen Erdenbürgern?“ Wir haben ein paar Standartgeschenke, über die sich die meisten Eltern sehr freuen, weil sie nützlich und gleichzeitig persönlich sind.

 

Eines unserer liebsten Geschenke sind die Stillkugeln. Kennt ihr bestimmt alle, und gibt es in den unterschiedlichsten Varianten. Warum wir so etwas schenken?

Es gibt viele Geschenke für die Eltern, aberw enn wir einmal ganz ehrlich zu uns sind, benötigen doch frisch gebackene Eltern nicht noch eine vierte Spieluhr oder den 15 Strampler. Ganz egal wie süß das alles sein mag. Die junge Familie braucht Zeit und Ruhe. Und manchmal auch etwas zu Essen. Gerade wenn die Zeit zum Kochen zu knapp ist oder man vielleicht immer nur eine Hand frei hat, dann eignen sich die Stillkugeln. Sie sind klein, gehlatvol, mit einem Haps im Mund, können gut aufbewahrt werden, und sie schmecken.

Wenn es möglich ist, machen wir ein abgewandeltes Standartrezept, das lecker schmeckt. Die ganz klassischen Stillkugeln findet ihr bei Ingeborg Stadelmann, in ihrem Buch :

 

♥ Stillkugeln ♥

Zutaten:
1kg Weizen, Gerste, Hafer (nach belieben mischen)
300g gekochter Vollkornreis
350g Butter
300g Honig
evtl. 1 Tasse fein gehackte Nüsse (Hasel-, Cashewnüsse, Mandeln)
1 Glas Wasser

Zubereitung:
Das Getreide mischen, grob schroten (oder schon geschrotet kaufen) – ich mache es mir ganz einfach und kaufe  eine Mischung.

In einer großen Pfanne, ohne Öl rösten bis es leicht braun ist. Das Getreide riecht dann intensiv nach einer Mischung aus Popcorn und gebrannten Mandeln.
Das noch warme Getreide mit den restlichen Zutaten vermischen. Dabei vorsichtig das Wasser zugeben bis die Masse gut formbar wird.


Aus der Masse ca. 2 cm große Bällchen formen. Je nach Geschmacksrichtung, kann man die Kugeln nun wälzen, wie man möchte. Ich habe mehrere Varianten gemacht. einige sind echte Kalrorienbomben, aber super lecker.

Meine Freundin ist ein kleiner Schokoholic. Aus deisem Grund hier braune Köstlichkeiten:

♥ Schokovariante ♥

♥ ♥ ♥ Stillkugeln mit Schokolade ♥ ♥ ♥

185g Sechskorngetreide gein mahlen und anrösten.

75 g gemahlene Mandeln anrösten und alles auskühlen lassen

80 g gekochten nd gemahlenen Vollkornreis dazugeben

Mit 80 g weicher Butter oder Ghee und Schokocreme (hier 2 Eßl.) zügig mischen. Ist die Konsitzenz zu weich noch etwas Getreide zu geben. Sollte sie zu fest sein, darf noch etwas mehr Schokocreme dazu.

Und das bekannte Prozedere: Kleine Kugeln Formen und in Schokostreußsel oder Kakaoulver wälzen. Danach unbedingt kühl stellen.

 

♥ Eine Karibikvariante ♥

♥ ♥ ♥ Stillkugeln mit Kokos ♥ ♥ ♥

185g Sechskorngetreide dein mahlen und anrösten

75 g Kokosraspel dazu geben und gut aufpassen, dass diese nicht verbrennen.

80 g kochter und gemahlener Vollkornreis mit den abgekühlten Getreiden vermischen.

80 g getrocknete Apfelringe ganz fein schneiden  und mit

80 g weicher Butter und

50 g Honig vermischen

kleine Kugeln formen und diese in Kokosflocken wenden und danach unbedingt kalt stellen.

 

Eine letzte Stillkugelvariante ist gleichzeichtig eine super glutenfreie Süßigkeit.

♥ Trockenfrüchtevariante ♥

80 g gekochter und gemahlener Vollkornreis

50 g getrocknete Feigen

50 g getrocknete Datteln

50 g getrocknete Aprikosen

1 Spritzer Zitronensaft
Trockenfrühte ganz fein hacken. Nach Belieben kann man noch etwas Sesam dazugeben. Dann mit den Handen und dem Reis zu einer homogenen Masse verkneten. Etwas Zitronen saft dazu geben.
Zu kleinen Kugeln formen und anschließend in Amaranth wälzen.

 

Stillkugeln  (7)

 

Wichtig bei allen Stillkugeln:

  • Unbedingt im Kühlschrank lagern
  • Stillkugeln sind nur eine Übergangslösung.
  • Es sind keine kleinen Naschereien. Es sind echte Kalorienbomben.

Stillkugeln  (8)

 

Welt MS – Tag am Mittwoch 25.Mai 16

Eine neurologische Erkrankung, kann das ganze Leben verändern. Multiple Sklerose ist wohl eine der bekanntesten neurologischen Krankheiten. Ich selbst habe eine Krankheit, deren Symptome ähnlich einer MS sind. Wie das Leben mit Multiple Sklerose ist, kann man mit Sicherheit nicht pauschalisieren. Denn es gibt viele Ausprägungen und jeder Betroffene muss seinen eigenen Weg finden. Was für alle Menschen wichtig ist, ist ein selbstbestimmtes Leben. Am kommenden Mittwoch ist der Welt – MS Tag. Um auf diesen Tag aufmerksam zu machen, hat Jessica von der Amsel Kontaktgruppe hier einen kleinen Gastartikel geschrieben.

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Eltern mit Behinderungen: Hilfsmittel

Heute muss ich mich nochmals auf mein Posting von gestern beziehen. Vielen Dank für eure lieben Rückmeldungen. Was mich ärgert ist einfach, dass man immer und immer wieder um Hilfsmittel kämpfen muss. Warum eigentlich? Hilfsmittel machen einen nicht behindert, sondern sie helfen dabei mit einer Behinderung umzugehen und dadurch Behindernisse zu überwinden. Aber wie soll das funktionieren, wenn sich niemand dafür verantwortlich fühlt und jeder die Verantwortung auf einen anderen abwälzt? Weiterlesen

Wozu benötigen Sie 2 Rollstühle – Hilfsmittelversorgung

Wir leben in Deutschland in einem Sozialstaat und dafür bin ich sehr dankbar. Aber muss ich mir deswegen alles gefallen lassen? Muss ich mich für alles immer und immer wieder rechtfertigen?  Wie weit sind Gesetzte und die Wirklichkeit von einander entfernt? Weiterlesen

12 von 12 im April

Wir hatten heute echtes Aprilwetter. Regen, Sonne, Wolken und Wind haben sich abgewechselt. Unser Garten nimmt so langsam seine Frühlingsgestalt an und heute durfte Junior seinen Kartoffelturm pflanzen. Weiterlesen

Wochenende in Bildern 9./10.4.16

Dieses Wochenende in Bildern ist eine Mischung zwischen Bildern und einer Linksammlung. Ich hatte am Wochenende viel Zeit zum Lesen und diese Links will ich einfach an Euch weiteregeben.

Am Freitag waren wir auf der Inkluionsmesse. Meinen Beitrag hierüber mit vielen tollen Links zum Weiterlesen findet ihr hier. So begann der Samstag ganz langsam und ich habe ihn einfach im Bett verbracht. Ich benötigte Zeit um mich zu erholen. Wir haben zuerst lange im Bett gekuschelt und die Infos von der Messe  versucht zu sortieren.

Prospekte

Meine Männer sind danach zum Schwimmkurs und zum Bauern der an diesem Samstag offen hatte.

Die versprochene Sonne hat sich auch am Samstag weiterversteckt und so habe ich mich mit ein paar guten Büchern und meinen Schmerzmitteln unter der Bettdecke versteckt. Ganz auf Sommerfeeling wollten wir aber trotzdem nicht verzichten und haben ein klitzekleines Stück von der Kokos – Zitronentarte vernascht.

Zitronentarte

 

Verena, die ich auf der Inklusionsmesse persönlich kennen lernen durfte, nachdem wir bereits vorher über das Internet Kontakt hatten, hat einen Gastartikel von mir auf ihrem Blog Florentina das Inklusionsprojekt veröffentlicht.

Verena

 

Junior besuchte am Nachmittag seine Patentante. Nach 2 Stunden sollte er wieder nach Hause kommen, doch dann klingelte das Telefon. Er rief mich an, um mir zu sagen, dass er jetzt noch ein wenig zu seiner Noni und seinem Opa gehen wird. Er hat sie schon angerufen. Mir war das sehr recht, so konnte ich noch weiter liegen bleiben und der Herzmann versuchte die Garage aufzuräumen.

Irgendwann bin ich dann vom Bett in den Rollstuhl und wir haben gemeinsam gekocht. Es gab so leckere frische Schweinelende mit einer Bärchlachkruste und Bohnen… mhhhh.

Bärchlauchlende

Pünktlich zum Essen war unser Sohn dann auch wieder da und danach haben wir einen Spielabend gemacht.

Memory

 

Und alte Fotoalben angeschaut. Das ist einfach eine unserer Lieblingsbeschäftigungen.

Kinderbilder

Ich habe ganz tolle Berichte vom RMEB bei Dani von Glucke und so und bei Kinderkichern nachgelesen und mir bei jedem ein bisschen mehr gewünscht, selbst dabei gewesen zu sein.

 

Der Sonntagmorgen begann viel zu früh. Junior spielte dass er mir eine Zwiebelsuppe kocht – sehr eindrucksvoll und geruchsecht.

Zwiebelsuppe

 

Vergangene Woche habe ich erfahren müssen, dass der Mann einer Bekannten an ALS erkrankt ist. Am Sonntag morgen, als die Jungs draußen schon gebolzt haben, habe die nächste und wahscheinlich letzte Nachricht auf Facebook von Nina Zacher gelesen. Dabei ist mir eingefallen, dass ich ihr Youtube – Video schon lange teilen wollte. Das tue ich jetzt hiermit. Bitte teilt es und lasst uns Ninas letzten Wunsch gemeinsam erfüllen.

 

Ich bin immer noch nicht in der Laga das Haus zu verlassen und so schickte ich die Jungs um Löwenzahn für unsere Schildkröte zu sammeln.

On the way

 

Ich habe derweil noch etwas gelesen  und  die Rezension zum Buch von Susanne Mierau- Geborgen wachsen, veröffentlicht.

Geborgen wachsen

Meine Männer fahren noch weiter auf die Blumenwiese und bringen uns einen wunderschönen Strauß Tulpen mit.

Frühlingsblumen

 

Zum Mittagessen gibt es einfach nur Rohkost mit Dip.

Mittagessen

 

Danach werde ich dei Treppe herunter getragen und wir fahren alle zusammen an den Rhenstrand. Dort verbringen wir einen wunderschönen Nachmittag mit Sonne, Strand und …

Wir verbingen den ganzen Nachmittag dort und vergessen einfach die Zeit. Zu Hause kocht der Mann noch die ersten Spargel der Saison, frisch vom Bauer von gestern.

SAMSUNG CAMERA PICTURES

 

Was sich hier jetzt alles so harmonisch anhöärt war heute noch gespickt mit ein paar Kleinen Wutanfällen z.b. weil ich mit Rollstuhl über den Anhänger von Junior gefahren bin, weil wir zu früh vom Strand nach Hause gefahren sind, weil es schon Abend ist, weil….

Und heute vormittag, hat Junior die Wand mit einem Textmarker angemalt (Ich habe keine Ahnung wie er da hin kam, aber ihr wisst ja, für jedes Problem hat er eine Lösung) Ich habe ihn gefragt: „Warum hast du das gemacht?“ Er strahlte mich an und sagte; „Damit es hier schöner aussieht“. Also ich werde mir heute Abend mal noch Verschönerungsideen für unsere Wohnung überlegen. Euch wünsche ich einen guten Start in die Woche.

 

 

 

Inklusionsmesse Rheinland – Pfalz

Gestern waren wir in Mainz auf der Inklusionsmesse. Es war das erste Mal, seit Januar, dass ich eine längere Autostrecke zu überwinden hatte. Aber es ging verhältnismäßig gut. Die Inklusionsmesse steht dafür Vorurteile abzubauen und zu sehen, wie Inklusion geschehen kann. Weiterlesen