Eltern mit Behinderung: Eingewöhnung

Und schon wieder ein Beitrag über die Kindergarteneingewöhnung. Dieses Mal geht es aber weniger um meinen Sohn, sondern eher um mich. Junior ist vielmehr lediglich der Grund. Denn ohne ihn würde ich nicht so viele Tage und Stunden im Kindergarten verbringen.  Denn  auch ich hatte eine Art Eingewöhnung. In den Kindergarten, in die neuen Abläufe, in die vielen Fragen der Kinder. Denn ich habe mir viele Gedanken vor dem Kindergartenstart gemacht. Und zwar über meine Behinderung und wie ich im Kindergarten klar kommen werde. Weiterlesen

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Kindergarteneingewöhnung nichts muss

Wir befinden uns in der Woche 3 der Kindergarteneingewöhnung. Nach unserem anstrengenden Start, verliefen die nächsten Tage ganz gut. Es war klar, dass ich dabei sein werde. Das gab meinem Sohn Sicherheit. Sicherheit die Räume zu erkunden. Sicherheit sich ganz langsam mit anderen Kindern ins Spiel zu wagen und die Sicherheit sich langsam, ganz langsam, in Beziehung zu den Erziehern zu gehen. Aber es bleibt anstrengend. Weiterlesen

Bad Wildbad mit der ganzen Familie

Über unseren Start und den tollen Besuch im Baumwipfelpfad könnt ihr hier mehr lesen. Wir hatten das große Glück, 2 Tage in dem kleinen Ort Bad Wildbad bleiben zu können. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an das Touristikzentrum in Bad Wildbad für die Kooperation. Denn ohne Euch wäre das nicht möglich gewesen. Denn ohne eine Übernachtungsmöglichkeit wäre der Besuch des Baumwipfelpfades viel zu anstrengend für mich gewesen. So haben wir uns nach den Abenteuern dort, zunächst einmal ausgeruht.

Danach wollten wir in das kleine Städtchen und haben es etwas erkundet. Ziemlich schnell mussten wir aber eine Pause einlegen. Es war heiß, die Sonne brannte und es gab so leckeres Eis und selbstgemachten Kuchen, dass wir uns einfach in den Schatten setzten. Neben uns fließt die Enz und wir machen es uns gemütlich. DAS ist absolutes Urlaubsfeeling.

 

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So wunderschön

Wir schlendern noch etwas durch die Kleinstadt, die wirklich vollkommen barrierefrei ist. Die Gehwege sind breit genug, für Rollstuhlfahrer, alle Brücken sind stufenlos. Randsteine gibt es so gut wie keine, und falls doch, sind diese gut abgesenkt. Kleine Gassen, verwinklete Straßen laden zum entdecken und stöbern ein. Es gibt nicht allzuviele Geschäfte, dafür besondere, kleine Läden, die zum stöbern und verweilen einladen. Keine Masse, wie man sie in jeder Stadt findet.

 

 

Die Stadt Bad Wildbad setzt sich aus drei Gemeinden zusammen. Warum ich das hier schreibe? Weil ich einen Tipp zum Abendessen bekam. Wir wollten auf den Kleinenzhof und ich dachte zunächst das sei direkt in Wildbad. Ist es aber nicht. So sind wir mit dem Auto zu diesem Hof gefahren, der eigentlich eher ein Campingplatz ist. Aber absolut empfehlenswert. Es gibt Tiergehege mit Pferden, Hasen, Ziegen und Schafen am Hang. Darunter findet sich ein toller (Wasser- ) Spielplatz. Diesem gegenüber liegt ein kleines Restaurant. So konnten wir hier gemütlich und lecker, wenn auch für meinen Geschmack etwas zu teuer, essen und Junior konnte vor und nach dem Essen mit anderen Kindern auf dem Spielplatz toben.

 

Am nächsten Morgen hatten wir eine tolle Sicht auf den Sommerberg. Wir haben uns auf den Weg in den Kurgarten gemacht. Bad Wildbad ist eine Kurstadt. Das bedeutet aber nicht, dass man hier nur alte oder kranke Menschen trifft. Nein. Es ist vielmehr so, dass Begebenheiten und Örtlichkeiten auf diese Menschen ausgerichtet sind und alle davon profitieren können.

Der Kurpark hat viele kleine Wege. Ich wollte einfach nur sitzen bleiben und genießen.

Die Bäume spendeten auch im Hochsommer Schatten und es war zu jederzeit angenehm temperiert.

angekommen

 

Ein absolutes Highlight war hier der Räubernestspielplatz, auf dem Junior sich lange, lange ausgetobt hat. Auch ich war ganz verliebt in die vielen kleinen Einzelheiten und Besonderheiten. Der Spielplatz sind benahe zwei. Einer Oben auf dem Berg, von der Straße aus zu erreichen und ein unterer im Schatten des Kurparkes. Die beiden sind durch eine Rutsche miteinander verbunden. Hier gibt es wieder die Möglichkeit für Fußgänger oder kleine Kletteraffen einen Klettersteig hoch zu gehen  oder eben die Variante für Kinderwagen, Rollstuhl oder Menschen die nicht so gut zu Fuß sind, außen herumzulaufen.  Für mich die optimale Ergänzung, gerade auch für Familien in denen Menschen mit Behinderungen leben. So können alle zusammen sein und jeder nach seinem Gusto etwas erleben.

 

Ein Kindertraum

Natürlich gab es noch viel mehr zu entdecken.

 

Und ein Paragleiter der just in diesem Moment landete.

Ihr merkt, es gibt viel zu sehen, für jung und alt. für aktive und Genießer.

Auf dem Rückweg zum Auto haben wir noch ein paar besondere Bauwerke angeschaut, die einfach nur durch ihre Bauweise und Präsenz beeindrucken.

 

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Und plötzlich denkt man, man sei im Süden

 

Es war ein sehr schöner Ausflug. Ein Kurzurlaub für Körper und vor allem die Seele. Reine Familienzeit, ohne die Überlegung: Komme ich da auch mit dem Rollstuhl hin? Ist da etwas für Junior dabei oder wird er sch langweilen? Es war einfach toll und wir kommen sehr gerne wieder, denn wir haben noch lange nicht alles entdeckt und ausprobiert.

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Bad Wildbad und Baumwipfelpfad mit Rollstuhl und der ganzen Familie (+Gewinnspiel)

Vor ein paar Wochen durften wir zwei wunderschöne, sonnige  Tage in Bad Wildbad verbringen. Ein Highlight dabei war auf jeden Fall der Baumwipfelpfad. Dieser Beitrag ist eine Kooperation mit dem Baumwipfelpfad Schwarzwald und dem Touristikzentrum in Bad Wildbad. Reisen mit Rollstuhl und meiner Familie sind nicht immer einfach. In Bad Wildbad war dies überhaupt kein Problem. An einem sonnigen Tag haben wir das Auto vollgepackt und uns auf den Weg in den Nordschwarzwald gemacht. Weiterlesen

24 Wochen

Im August habe ich mit meinem Mann das Open – Air Kino besucht. Wir haben den warmen Sommerabend genossen und einen Film, ganz untypisch für ein Sommer Open – Air angeschaut. Ein Film bei dem die Regisseurin anwesend war noch einige Infos dazu gab. Ein Film von dem ich mir wünsche, dass ihn viele Menschen sehen und das darüber diskutiert wird. Ein Film der ein Tabuthema offen anspricht. Ein Film der bewegt. Ein Film der jetzt im September ins unsere Kinos kommt. Weiterlesen

12 von 12 im September 16

Die tolle Bloggeraktion 12 von 12 findet natürlich auch am 12 September statt. Ich freue mich sehr dabei sein zu können, denn heute dreht sich alles um das Kindergartenkind. Ich möchte immer bilder machen oder mir Sachen notieren. Wenn ich dies nicht sofort erledigt gerät manches in Vergessenheit und später ärgere ich mich darüber.  So habe ich heute die 12 von 12 zum Anlass, für mich, genommen um die Eingewöhnung von Junior weiter festzuhalten.

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Wochenende in Bildern 10/11.September

Ein volles Familienwochenende. Mit viel Arbeit, viel Zeit draußen und vielen lieben Menschen geht heute Abend zu Ende. Schade eigentlich, dass es schon vorbei ist. So könnten alle Wochenenden sein. Weiterlesen

Freitagslieblinge #2

Anna hatte die tolle Idee der Freitagslieblinge. Ich habe es bis jetzt erst einmal geschafft daran teilzunehmen. Diese Woche war so voller Erleben und Entwicklung, dass ich euch das gerne in den Freitagslieblingen zeigen möchte. Weiterlesen

Paralympics

Morgen beginnen die Paralympics in Rio. Sport habe ich schon immer geliebt. Aktiv eher die gängigen Sachen, wie Radfahren, Laufen, Schwimmen und passiv hat mich diese Dynamik sehr beeindruckt. Aktiv wurde seit meiner Erkrankung leider viel weniger. Das ist so ein Grund, mit dem ich manchmal diesen „Querschnittsneid“ wie Tanja, von Rollifräulein, das nannte , entwickelt. Ich kam mit einem Mann in Kontakt, der einen zum größten Teil schmerzfreien Querschnitt hat und so mit dem Handbike großartige Fahrradtouren begeht und Rollstuhlbasektball spielt. Weiterlesen

Kindergarteneingewöhnung

Es ist soweit. Der große Tag stand bevor. Junior kommt in den Kindergarten. Doch der große Tag wurde in den letzten Wochen immer kleiner. Wir können von unserem Küchenfenster aus, den Eingang des Kindergartens einsehen. Seit Junior sprechen kann, kommentiert er wer oder was gerade in den Kindergarten kommt. Er wollte seit 1 Jahr auch dahin und hat dies immer wieder kundgetan. „Wenn is drei bin, dann darf is auch in den Kindergarten.“ Weiterlesen