Donnerstag ist Blogreihendonnerstag. Und heute darf ich diesen mit der Unterstützung des Beltz – Verlages präsentieren. Es ist also Werbung dabei. Und zwar hat mir Beltz – Verlag die Bücher zur Rezension zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig darf ich an Euch auch etwas verlosen. Auf meiner Suche nach Büchern für diese Bücherwoche bin auf das Buch: Ein kleines bisschen anders – Vorlesegeschichten für 3 * 4* 5* Minuten gestoßen.

Beim Gespräch mit dem Verlag, haben wir festgestellt, dass es noch viel mehr tolle Bücher gibt, die in diese Bücherwoche passen. Ich bedanke mich sehr herzlich, das mir diese Bücher zur Rezension zur Verfügung gestellt wurden.  Und da heute Blogreihendonnerstag ist, möchte ich zunächst auf Bücher eingehen, die das Thema Eltern mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten behandeln:

Im Buch Sag mir die Wahrheit: Helfende Gespräche mit Kindern

bei Krankheit oder Krise der Eltern

von Karen Glistrup geht es darum, mit Kindern ins Gesprächzu kommen. Egal ob ein Elternteil eine Krankheit hat oder gerade in einer Krise steckt. Wie sage ich es meinem Kind?

Soll ich nichts sagen, um mein Kind nicht zu belasten? diese und noch viele weitere Fragen stellen sich viele Erwachsene.

Dann sobald man für die belastenden Situationen spricht, werden sie realer und verlieren ihren Schrecken. Karin Glistrup macht deutlich klar, das nicht das Was gesagt wird entscheidet ist, sondern das wie.Dazu gibt die Autrin praktische Hinweise für Gespräche innherlab der Familie oder in Gruppen. Die dabei wichtigen pädagogischen Grundlagen beruhen auf Jesper Juul, der auch das Vorwort zu diesem Buch geschrieben hat.
Ein Buch das mich persönlich sehr angesprochen hat, denn letztendliches ist das was ich meinem Kind vermitteln muss: Ich möchte ihm nichts verschweigen, sondern ihn ernst nehmen und und ihn damit stärken.
Natürlich habe ich hier den „Vorteil“ das Junior mit meiner Erkrankung aufwächst. Aber gerade wenn eine belastende Situation in Form von (lebensbedrohlicher) Krankheit oder Depression eine Familie überraschend trifft, ist es wichtig alle Familienmitglieder mit einzubinden

Nach einigen gut und einfach formulierten Kapiteln, in denen es um Familiensysteme geht oder wie das Gehirn funktioniert, kommt der Fokus immer mehr auf psychische Erkrankungen. Auch hier wird erklärt, was psychische Krankheiten auslösen können.
im dritten Teil gibt sie praktische Hinweise zur Durchführung von Familiengesprächen mit und ohne professioneller Begleitung. Ganz wichtig ist hier die Vorbereitung in Form von Rahmenbedingungen, was sollte zuvor geklärt werden, welche Regeln und Grenzen müssen beachtet werden usw. Für mich sehr ermutigend waren die beiden Bereiche: Ihr Herz ist ihr drittes Auge und die 3 Säulen eines gelungen Kontakts (Vertrauen, Deutlichkeit und Aufmerksamkeit)
Der letzte Teil des Buches ist ebenfalls sehr Praxisorientiert und handelt von Gruppen für Kinder und Jugendliche.

Resümee: Ein Buch, bei dem ich sehr dankbar bin, es gelesen zu haben. Ich würde es in einer Zwischenrubrik zwischen Fachbuch und Ratgeber einordnen. Auf jeden Fall ist es so geschrieben, das man, sobald man sich mit dem Thema auseinandersetzt, es sehr gut verstehen kann.

 

Ein weiteres Buch, das als Thema die Entwicklungsrisiken von Kindern hat, deren Eltern psychisch krank sind, ist

Kinder psychisch kranker Eltern: Entwicklungsrisiken erkennen und behandeln

Auch dieses Buch ist eine Mischung, zwischen Fachbuch und einem Buch für Betroffene. Im Vergleich zum ersten Buch, ist dieses spezifischer. Denn es gelingt den Autorinnen Plass und Wiegand – Grefe, wissenschaftlich fundiertes Wissen mit praktischen Beispielen zu koppeln und so einen guten Überblick zu ermöglichen.

Der Einstieg gelingt leicht, da die Einführung mit 2 Erfahrungsberichten beginnt. Einmal aus Sicht der Tochter und dann aus der Sicht einer Mutter. Schon diese beiden Berichte berühren einen sehr.

Im 2. Teil geht es um empirische Grundlagen. Dieses Kapitel ist sehr komplex, aber anschaulich und sachlich beschreiben. Es macht die Wichtigkeit des Themas sehr deutlich.

Im 3. Punkt geht es um die Diagnostik. Diese stellt einen wesentlichen Bestandteil dar. Denn nicht nur Kinder deren Eltern eine psychische Krankheit haben, haben selbst ein erhöhtes Risiko, auch die Eltern mit psychischen Krankheiten sind häufig mit besonderen Ängsten konfrontiert. Hier werden nun verschiedene diagnostische Verfahren dargestellt. Immer im Mittelpunkt steht dabei, das einzelne Kind und die individuellen Unterschiede.

Der vierte und wohl wichtigste Punkt gilt der Prävention. Denn auch wenn Kinder selbst keine psychischen Erkrankungen haben, so ist es nicht immer einfach, Kind zu sein, wenn die Eltern psychische Erkrankungen haben. Hier gilt es anzusetzen und Frühzeitig Unterstützung anzubieten.

Im letzten Teil geht es im eine klinische und kulturtheoretische Einordnung der Situation. Diesen Punkt kann nur allen Menschen empfehlen zu lesen. Niemand ist in einer Blase

Auch wenn der Titel vielleicht im ersten Moment einen negativen Eindruck vermitteln kann, liebe Eltern mit psychischen Krankheiten, dieses Buch klagt nicht an. Es versteht vielmehr und möchte schlichtweg helfen. Ohne Vorwürfe oder Dogmen. Es zeigt potentielle Risiken und wie man gegen diese präventiv vorgehen kann.

Und nun zu dem Buch, von dem ich bereits am Anfang sprach:
Ein kleines bisschen anders: Vorlesegeschichten für 3-4-5 Minuten

sind Vorlesegeschichten für 3 * 4 * 5 Minuten.

Ich bin so! Und wie bist du?

In dem Buch sind 30 unterschiedliche Vorlesegeschichten von verschiedenen Autoren wie z.B. Frederike Vahle und Britta Nonnast. Alle Geschichten haben schlussendlich die selbe Massage: Du darfst genauso sein, wie du bist!

Auf dem Cover sind 4 Kinder zu sehen die miteinander spielen. ein Kind davon sitzt im Rollstuhl. In einigen Geschichten kommen Kinder mit Behinderungen vor. Der Fokus liegt aber nicht darauf – was ich sehr begrüße. Vielmehr ist wirklich die zentrale Botschaft im Vordergrund. Jeder ist so, wie er ist. Ein sehr gelungenes Beispiel ist hier auch die Geschichte über die Zwillinge. Gleichzeitig regt das Buch an

Das Buch ist hübsch und ansprechend illustriert. Die Bilder unterstützen die Texte, denn es ist kein Bilderbuch. Es ist ein Vorlesebuch. Und die Länge der Geschichten oder Reime finde ich sehr passend. Die Geschichten sind sehr abwechslungsreich, einige sind lustig, andere spannend.

Wer jetzt Lust bekommen hat mit diesem Buch seinen Bücherschatz zu erweitern, für den habe ich eine tolle Nachricht.
Der Beltz und Geldberg Verlag hat mir 2 Bücher für Euch zum verlosen zur Verfügung gestellt.

Teilnahmebedingungen am Gewinnspiel:

Bitte kommentiert hier oder auf Facebook.
Wer über Facebook teilnimmt, bitte schenke meiner Seite und der Inklusion in der Schule Seite des Beltzverlags ein gefällt mir.
Wer den Beitrag öffentlich teilt bekommt ein Zusatzlos
Das Gewinnspiel läuft bis zum 8. Juli 2016 23:59 Uhr
Teilnahme ab 18 Jahren
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook
Viel Glück

*Der Beitrag enthält Links zum Amazon – Partnerprogramm

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11 Gedanken zu “2. Bücherwoche meets Eltern mit Behinderungen + Gewinnspiel

  1. Ich bin über das Wochenende in Bildern gerade mal wieder bei dir gelandet und nehme gerne an deiner Verlosung teil. Bücher sind bei uns sehr beliebt und das Thema interessiert mich. Ich finde es sehr wichtig den Kindern (und auch uns Großen ) zu vermitteln, dass sie richtig sind, so wie sie sind. Deine Beschreibung klingt so, als ob es darum in dem Buch geht.
    Liebe Grüße und einen schönen Abend
    Sternie

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  2. Wichtiges Thema gut verpackt. Das würde ich meinen beiden Mäuse demnächst sehr gern abends vorlesen und drücke daher ganz fest die Daumen. Liebe Grüße Elli

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  3. Das Buch können wir sehr gut gebrauchen. Unser Nachbar hat MS und sitzt im Rollstuhl. Zum Glück gibt er dem Kind immer gerne Antworten auf Fragen, aber es ist doch schön, wenn man das Thema auch kindgerecht mit kleinen Geschichten bearbeiten kann.

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  4. Für unsere Jüngste möchte ich auch gerne am Gewinnspiel teilnehmen, sie ist eine echte Leseratte und würde sich über neue Literatur sehr freuen!
    Ich selbst bin auch eine wheelymum und finde es einfach nur gut, wenn Kinder mit offenem Herzen und offenen Augen die Einzigartigkeit von jedem Menschen wahrzunehmen lernen. Jeder von uns ist wichtig und genau gut so, wie er oder sie ist….

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