Wer kennt das nicht? Eben war noch alles ok und einen Moment später ist das Kind krank. Husten, Schnupfen, Schlappheit, manchmal Fieber oder Durchfall und Erbrechen. Kennen wir es nicht alle, wenn Viren und Bakterien uns außer Gefechts setzten?

Unser Sohn wurde am Wochenende krank.  Nicht schlimm, aber sehr unangenehm. Die Diagnose ist vom Arzt bestätigt und wir brauchen keine Medikamente. ein paar kleine Hausmittel können unterstützen, aber wie sieht der Alltag mit einem kranken Kind aus?

Er fühlte sich einfach nicht wohl. Wir hatten Pläne für das Wochenende. Es hilft nichts, wir haben diese abgesagt. Eine Krankheit kommt nie gelegen. Aber wem sage ich das? Egal ob für Alleinerziehende, wenn beide Eltern berufstätig sind oder die Geschwister raus wollen.

Wir können unseren Alltag nicht immer anhalten. Aber wir können ihn variieren und so verändern, dass wir den Bedürfnissen unserer Kinder nachkommen können. Manchmal schaffen wir das nicht alleine und dann ist ein soziales Netz Gold wert. Nachbarn oder Familie die unterstützen können, jemand den man um Hilfe bitten kann.

Wenn man krank ist, braucht man Ruhe, Liebe und Geborgenheit

Wenn man krank ist, möchte man Ruhe. Ich finde es liegt in unserer Verantwortung als Eltern, für diese Ruhe zu sorgen. Ich meine mit Ruhe nicht absolute Bettruhe. Sondern vielleicht einfach nur kuscheln, lesen, malen, etwas spielen, …. ein Spaziergang an der frischen Luft. Vor allen Dingen braucht ein krankes Kind, das selbe was es sonst auch braucht. Und zwar in konzentrierter Form: Liebe, Zuwendung und Geborgenheit.

Kranke Kinder brauchen Kraft. „Sie schalten alle »überflüssigen« Körperfunktionen für eine Weile auf Sparflamme und konzentrieren ihre Energie auf das für die Abwehr Erforderliche. Das Immunsystem macht Überstunden, die Betriebstemperatur wird hochgefahren – das Kind ist müde und fiebert.“ Quelle: Das Kinder-Gesundheitsbuch

Manchmal richten Kinder ihre Energie nach innen. Sie schlafen unruhig, träumen intensiver, oder hängen ihren Gedanken nach. Junior merkt man an: Die Krankheit beschäftigt ihn – innerlich und äußerlich.

Ein krankes Kind benötigt den Raum um zur Ruhe zu kommen. Raum, um sich zurückziehen zu können und dabei trotzdem nicht alleine zu sein. So kann man das Krankenlager z.B. im Wohnzimmer aufschlagen. Das ermöglicht dem Kind in der Nähe zu sein, sich geborgen zu fühlen und behütet zu werden. Denn gerade in Zeiten in denen es einem nicht so gut geht, ist häufig entscheidet wie etwas gemacht wird und gar nicht das was.

So muss das Kind auch nicht immer beschäftigt oder bespielt werden. Auch der Fernseher oder Computerspiele sind hier nur bedingt geeignet. Es spricht nichts dagegen eine Fernsehsendung zu sehen, aber krank sein und dabei Dauerbeschallt zu werden, das kann Kinder stark aufwühlen.

Krankheit oder nicht gut fühlen bedeutet inneren Stress. Dadurch und durch die fehlende Kraft haben Kinder eine kurze Aufmerk­sam­keits­spanne. So eignen sich neben malen, auch Massagen, oder Fantasiespiele.   Körperliche Nähe können auch beim gemeinsamen Bücher betrachten oder Geschichten erfinden entstehen.Und natürlich Schlafen, wann immer einem danach ist.

WiB  (1)

Wir wissen das alles und dennoch gerät es im Trubel so oft in Vergessenheit. Ich kann mich noch so gut daran erinnern, wenn ich als Kind krank war und mein Papa mit mir die wildesten Fanatsiepiratengeschichten erfunden hat. Das war besser als jede Medizin. Ein echtes Seelenstreichen. Dasein, ernstgenommen werden und Zuwendung. Das habe ich gebraucht. Und ich glaube, das braucht jedes Kind.

Der Alltag verändert sich für ein paar Tage. Manchmal brauchen wir einfach eine kleine Pause. Nehmen wir sie und erholen uns.

 

Was hilft Euch und euren Kindern am besten, wenn ihr krank seid?

Wie handhaben das Alleinerziehende?

 

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